Formen des Widerstands
Im schlaffen Zürcher Luxus scheint keinen wirklich etwas umzutreiben. Dagegen hat das Programm des Theaterspektakels einen Aggregatzustand von Dringlichkeit, auch wenn man das im Tableau aus Wiese, See, Spätsommerlicht und Restaurantbuden nicht gleich bemerkt. Es findet in der Roten Fabrik, einer Werfthalle und in temporären Architekturen statt und ist seit seiner Gründung ein internationales Festival.
Sandro Lunin, der es seit neun Jahren künstlerisch leitet, hat es deutlich in Richtung der experimentellen Formen verschoben und ihm einen politischen Fokus der postkolonialen Erfahrung gegeben. Sein Programm zeigt zwanzig Sprechtheater und Tanzproduktionen, drei besondere Zirkuspositionen, acht Short Pieces, acht sehr ausgesuchte Konzerte und ein bis zwei spezielle Truppen der Straßenkunst.
Eröffnet wurde dieses Jahr allerdings in der Werft sehr europäisch, mit der neuen Produktion der flämischen Truppe FC Bergman, «Het land Nod». Eindrucksvoll wurde der Rubens-Saal des Königlichen Kunstmuseums Antwerpen nachgebaut. Die Wände sind leer, nur Rubens’ «Die Kreuzigung Christi» hängt noch, soll abtransportiert werden, passt aber nicht durch die Tür. Ein Wärter nimmt Aufstellung. Dann ...
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Die Bilder, die der Fotograf Joel Goodman in der letzten Silvesternacht in Manchester aufgenommen hat, zeigen zwei Seiten desselben Ereignisses, sehr oft in ein und demselben Foto. Auf der einen herrscht Krieg, Chaos, Endzeitstimmung. Polizisten und Sanitäter versuchen, schreiende, prügelnde und kotzende Gestalten aus dem Verkehr zu ziehen, mitten auf der Straße...
Zwei große öffentlich subventionierte Theater vor Ort sind eine Chance – nicht um sich verbissen Konkurrenz im Ähnlichen zu machen, sondern um in der Stadt größtmögliche Vielfalt an Inhalt, Form und künstlerischer Weltsicht zu präsentieren. Diese sinnvolle, doch längst nicht immer praktizierte Arbeitsteilung klappt nun, trotz einigen Theaterdonners wegen wahlweise...
Aachen, Grenzlandtheater
3. Fitzek, Die Therapie
R. Anja Junski
Aachen, Theater
17. Greig, Monster
R. Catharina Fillers
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11. Stamm, Agnes
R. Tonio Kleinknecht
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13. Laucke, Vom Gefühl her: Fuck u! (U)
R. Andreas Bauer
20. nach Kruso, Seiler (U)
R. Caro Thum
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25. Magnier, Oscar
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