Die Spielwütige

Constanze Becker ist noch keine 30 und war immer schon eine Tragödin

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Nachdem sie mit zwölf Jahren zum ersten Mal im Theater war, teilte sie den Eltern ihren Entschluss mit, Schauspielerin zu werden. Von da an hat Constanze Becker ihr Ziel mit aller Kraft und Entschiedenheit verfolgt. Die Unerbittlichkeit, die sie dabei an den Tag legte, ist aufs Eindrucksvollste in Andres Veiels Film «Die Spielwütigen» (2005) dokumentiert.

Constanze Becker ist darin neben Karina Plachetka, Stephanie Stremler und Prodromos Antoniadis eine der vier Schauspielschüler, die der Dokumentarfilmer von 1997 bis 2003 mit der Kamera begleitete, angefangen bei der Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule «Ernst Busch» in Berlin bis hin zum Abschluss, Jahre später.
 

Dass in der herben Schönen mit den dunkel stierenden Augen und den schwarzen Haaren ein ganz großes Nachwuchstalent für das Theater steckt, war sofort zu sehen: an der Ernsthaftigkeit und Unbedingtheit in Constanze Beckers Gesicht; an der glühenden Intensität, mit der sie sich ins Spiel warf; an ihrer Bereitschaft, alles zu geben, notfalls gegen die eigene Natur: «Ich gebe schon eine Menge von mir auf, ohne das geht es nicht.»
 

Constanze Becker, aufgewachsen in einem Dorf bei Lübeck, ist von den vier Protagonisten des ...

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Theater heute Jahrbuch 2007
Rubrik: Spieler des Jahres, Seite 70
von Christine Dössel

Vergriffen
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