Die Auswahl zum Theatertreffen 2012

Theater heute - Logo

Fürs jährliche «Best of» des deutschsprachigen Theaters im Mai sollte man vor allem viel Zeit mitbringen: Circa 12 Stunden dauert Ibsens «John Gabriel Borkman» von Vegard Vinge und Ida Müller im Prater der Berliner Volksbühne, gute acht Stunden Goethes «Faust I und II», inszeniert von Nicolas Stemann (Salzburger Festspiele/Thalia Theater Hamburg), stolze fünf Stunden Alvis Hermanis’ «Platonow»-Inszenierung aus dem Wiener Akademietheater; und die Münchner Kammerspiele schicken eine auch nicht kurze Sarah-Kane-Trilogie aus «Gesäubert», «Gier» und «4.

48 Psychose», Regie Johan Simons.

Zeitlich eher im üblichen Rahmen, aber nicht weniger bemerkenswert: Shakespeares «Macbeth», Regie Karin Henkel (ebenfalls Münchner Kammerspiele), «Before Your Very Eyes» von Gob Squad (HAU Berlin, FFT Düsseldorf u.a.), «Hate Radio» von Milo Rau (HAU Berlin u.a.), «Kill your Darlings. Steets of Berladelphia» von René Pollesch und Herbert Fritschs «Die (s)panische Fliege»-Inszenierung (beides Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz) sowie Ibsens «Volksfeind» vom Theater Bonn, Regie Lukas Langhoff.

Das 49. Berliner Theatertreffen wird am 4. Mai im Haus der Berliner Festspiele eröffnet; schon jetzt geht der ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute März 2012
Rubrik: Magazin, Seite 62
von

Weitere Beiträge
Die Kulturolympiade

In der «Zeit» hat sich der Autor F.K. Mafhys einmal grundlegende Gedanken darüber gemacht, ob der Sport in Shakespeares Leben und Stücken eine besondere Rolle spielt. Sieht man davon ab, dass für den Dichter auch schon Bärenfang oder die Jagd von Fischen, Hasen und Fa­sanen zum leibesertüchtigenden Zeitvertreib zählten, so finden sich in den Dramen doch tatsächlich...

Frankfurt/Main

Am Anfang war die Vorhaut, und sie war schnell weggeschnitten. Rituale haben an diesem Abend Konjunktur. Es geht um Juden, Christen, Antisemitismus und Shakespeare. Barry Kosky und seine Dramaturgin Susanne Goldberg haben den «Kaufmann von Venedig» radikal zusammengestrichen. Sie verzichten auf einen Teil der Schauplätze, Handlungsstränge und Figuren und haben dem...

Premieren im März ·· On Tour

Aachen, Grenzlandtheater
8. Mädge, Im Stillen
R. Uwe Brandt

Aachen, Theater
10. Williams, Die Katze auf dem
heißen Blechdach
R. Ludger Engels

Aalen, Theater der Stadt
1. Cunillé, Nach mir die Sintflut (DE)
R. Jürgen Bosse

Altenburg/Gera, TPT
4. Shakespeare, Hamlet
R. Tilman Gersch

Anklam, Vorpommersche Landesbühne
3. Annel/Puppe,
FKK – Freches Küstenkabarett
R. Thomas Puppe

Ascha...