Deutschsprachige Erstaufführungen 2023/23
Tove Appelgren
Honey (piccolo teatro Haventheater Bremerhaven)
Steven Berkoff
Die Verwandlung (Theater Regensburg)
Bahram Beyzaie
Yazdgerds Tod (Schauspiel Köln)
Anna Carlier
Krone (Theater, Oper und Orchester Halle)
Fatima Daas
Die jüngste Tochter (Theater an der Parkaue Berlin)
Tove Ditlevsen
Gesichter (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin)
Selina Fillinger
Die Schattenp
räsidentinnen. Oder: Hinter jedem großen Idioten gibt es sieben Frauen, die versuchen, ihn am Leben zu halten (Deutsches Schauspielhaus Hamburg)
James Fritz
Parliament Square (Staatstheater Mainz)
Dan Giovanni
Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker (Oldenburgisches Staatstheater)
Paul Grellon
Wer Wind sät (The Power of Sail) (Staatstheater Meiningen)
Zinnie Harris
Haus ohne Ruhe (Stadttheater Ingolstadt)
Kim de l’Horizont
Blutbuch (Schauspiel Hannover)
Julie Maj Jakobsen
Abgefuckt (Burgtheater Wien)
Charlotte Josephine
Bitch Boxer (Vorarlberger Landestheater Bregenz)
Greg Liakopoulus
Generation Lost (Nationaltheater Mannheim)
Ken Ludwig
Carmen darf nicht platzen (Contra-Kreis-Theater Bonn)
Arne Lygre
Zeit für Freude (Theater Oberhausen)
Dorota Maslowska
Andere Leute (Theater Osnabrück)
Marius ...
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Theater heute Jahrbuch 2023
Rubrik: Daten, Seite 167
von
Die Gier nach Leben, die Gier nach Liebe, Selbstzerstörung, sich einer Welt des Sanften und des Gewaltvollen auszusetzen, der Wärme und der Kälte – Sarah Kanes «Gier» umkreist in vielen Stimmen eine Leerstelle: das Ich. In Christopher Rüpings Zürcher Inszenierung repräsentiert die Projektion von Wiebke Mollenhauers Gesicht diese Leerstelle und verschiebt sie auf...
Am Rad morgens an der Ampel, eng im Pulk der Wartenden, der Fußgänger, neben einer Frau, die ruhig und breit, und komplett a-rezeptiv da steht, nichts von dem bemerkt, was um sie herum vorgeht, denn natürlich hat sie ihre Welt abpanzernden Privatsendungsstöpsel im Ohr, hört nichts, merkt nichts, ist als Taube von sich selbst beschallt, ganz allein in ihrem...
Ein Vater, eine Tochter im Säuglingsalter und eine (Ur-)Großmutter auf der Flucht vor der Trauer – so beginnt das neueste Stück von Wolfram Höll. Die Frau, die Mutter, die Tochter ist bei einem Autounfall tödlich verunglückt, und das trauernde Trio macht sich auf eine lange Autobahnfahrt, von Sachsen durch Landschaften, Tunnels, bis zum Zielort: ein kleines Dorf in...
