Deutschsprachige Erstaufführungen 2023/23

Theater heute - Logo

Tove Appelgren
Honey (piccolo teatro Haventheater Bremerhaven)

Steven Berkoff
Die Verwandlung (Theater Regensburg) 
Bahram Beyzaie
Yazdgerds Tod (Schauspiel Köln)

Anna Carlier
Krone (Theater, Oper und Orchester Halle)

Fatima Daas
Die jüngste Tochter (Theater an der Parkaue Berlin) 
Tove Ditlevsen
Gesichter (Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin)

Selina Fillinger
Die Schattenp

räsidentinnen. Oder: Hinter jedem großen Idioten gibt es sieben Frauen, die versuchen, ihn am Leben zu halten (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) 
James Fritz
Parliament Square (Staatstheater Mainz)

Dan Giovanni
Die große Entwunderung des Wilbur Whittaker (Oldenburgisches Staatstheater) 
Paul Grellon
Wer Wind sät (The Power of Sail) (Staatstheater Meiningen)

Zinnie Harris
Haus ohne Ruhe (Stadttheater Ingolstadt) 
Kim de l’Horizont
Blutbuch (Schauspiel Hannover)

Julie Maj Jakobsen
Abgefuckt (Burgtheater Wien) 
Charlotte Josephine
Bitch Boxer (Vorarlberger Landestheater Bregenz)

Greg Liakopoulus
Generation Lost (Nationaltheater Mannheim) 
Ken Ludwig
Carmen darf nicht platzen (Contra-Kreis-Theater Bonn) 
Arne Lygre
Zeit für Freude (Theater Oberhausen)

Dorota Maslowska
Andere Leute (Theater Osnabrück) 
Marius ...

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Theater heute Jahrbuch 2023
Rubrik: Daten, Seite 167
von

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Amit Jacobi
Wut, Schmerz und Gewalt

O you hochgeehrte beings der kontinentalen Intelligenz! Als Repräsentanten des sogenannten Körpers der sogenannten Nationaldichterin möchten wir uns erstmal bedanken! Thank you! Thank you für die Ehre, für die Anerkennung und ja, thank you für das Gold – we come in peace! Peace … Im Gegensatz zu dieser schönen Stunde der...

Verzerrung der Wahrnehmung

Etwas sträubt sich in uns gegen die öffentliche Rede vom persönlichen Verzicht. Es erinnert an Kardinaltugenden, an die Mäßigung, die Platon insbesondere dem unteren Stand verordnet. (Die oberen Stände dürfen sich um Weisheit und Tapferkeit kümmern.) Soll wirklich jede:r bei sich selbst anfangen? Ist die Rede vom individuellen Verzicht nicht der unpolitische...

Das Gießkannenprinzip

Eine Bugwelle postpandemischer Theatervorhaben flutet seit Monaten die Sitzungen der Fördergremien des Freien Theaters in Deutschland. Die gute Nachricht lautet: Die performativen Künste haben die Coronakrise überlebt. Klug gestrickte Hilfsprogramme des Bundes und der Länder haben viele Theaterschaffende unterstützt, die nicht durch stabile Strukturen in Stadt- und...