Denkprozesse in Gang setzen
Telegram Chatgruppe von punktlive am 23.5.
21 Members:
Cosmea Regie, Berlin
Lotta Liveschnitt & Assistenz, Wien
Leo Technische Konzeption, Freiburg
Sofie Produktion, Stuttgart
Jonny Schauspiel, Bochum
Flo Schauspiel, Augsburg
Klara Schauspiel, Wiesbaden, für die Dauer des Chats aber in Griechenland im Urlaub
Cosmea hey Leude, Theater heute hat gefragt ob ich ausgehend von werther.live was für deren Jahres Rückblick schreiben möchte.. so zum Thema digitales Theater, KoPräsenz, wie das jetzt ja die Szenen auch nachhaltig verändert haben könnte etc. etc. Haben wir lust da zusammen was zu schreiben? :)
Sofie geil! Klingt wie für uns gemacht!
Cosmea ja cool dann lasst einfach ma brainstormen
Klara digitales Theater ist super.
Leo ich liebe digitales Theater. Und digitales Theater liebt mich.
Jonny :D
Lotta für mich ist digitales Theater kein richtiges Theater. Für richtiges Theater muss man in einem großen Haus sitzen und die Schauspieler müssen auf der Bühne schreien. Erst wenn ich die Spucke in der 6. Reihe spüre isses Theater! lol.
Cosmea (facepalm emoji) ihr seit doch alle doof :D
Flo Es gibt Leute, die lieben es – und es gibt Leute, die hassen es. Und dann gibts ...
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Theater heute Jahrbuch 2021
Rubrik: Streaming, Seite 100
von Cosmea Spelleken und punktlive-Kollektiv
Uraufführungen
A
Nora Abdel-Maksoud
Cortison (Maxim Gorki Theater Berlin)
Jeeps (Münchner Kammerspiele)
Frank Abt und Natalie Driemeyer
Good. Better. Greta. (Hans Otto Theater Potsdam)
Cihan Acar
Hawaii (Theater Heilbronn)
Emre Akal
Hotel Pink Lulu – Die Ersatzwelt (Schauspiel Leipzig)
Adriana Altaras
Doitscha (Theater Bremerhaven)
Thomas Arzt
Taumel und Tumult...
Aber natürlich wird das Theater in zwanzig Jahren anders sein – in hundert Jahren allemal. Und es versteht sich, dass das Theater keinen Bogen ums Digitale machen kann. Allen Anhängern des analogen Theaters sei das zugerufen: Ja, es wird ein digitales Theater geben. Mein Spiegel im Bad klebt schon von den Aerosolen dieses Ausrufes, mein Bücherregal im Arbeitszimmer...
Aus dem Stegreif weinen, das kann nicht jede:r. Das ist das überschaubare Kunststück an der Sache. Ich habe damit schon als hormongefluteter Teenager vor meinen Klassenkamerad:innen geprahlt. «Money makes me cry» habe ich schon einmal gespielt, als Abschied vom Hamburger Schauspielhaus. Damals eine ziemlich sportive Veranstaltung. Ich habe für möglichst viele...
