Daten 8-9 2017
Aachen, Grenzlandtheater
21.9. Highsmith, Der talentierte Mr. Ripley
R. Catharina Fillers
28.9. Hübner, Willkommen
R. N.N.
Aachen, Theater
21.9. Macmillan, Atmen
R. Stefan Herrmann
29.9. Goethe, Die Leiden des jungen Werther
R. Nick Hartnagel
30.9. nach Kästner, Fabian oder Der Gang vor die Hunde
R. Christian von Treskow
Altenburg/Gera, TPT
29.9. nach Baum, Menschen im Hotel
R.
Manuel Kressin
Baden-Baden, Theater
9.9. Gorki, Kinder der Sonne
R. Otto Kukla
Basel, Theater
15.9. Büchner, Woyzeck
R. Ulrich Rasche
22.9. nach Gotthelf, Die schwarze Spinne
R. Tilmann Köhler
Berlin, Berliner Ensemble
21.9. Camus, Caligula
R. Antú Romero Nunes
22.9. Lygre, Nichts von mir (DSE)
R. Mateja Koležnik
23.9. Brecht, Der kaukasische Kreidekreis
R. Michael Thalheimer
Berlin, Deutsches Theater
20.9. nach Lewis, It Can’t Happen Here
R. Christopher Rüping
27.9. Kafka, Amerika
R. Dušan David Parízek
30. 9. Auftrag: Lorey und Kunt, Between the Lines. Briefe aus Bissau
R. Bjoern Auftrag und Stefanie Lorey
Berlin, Komödie
10.9. Werfel, Jacobowsky und der Oberst
R. Jürgen Wölffer
Berlin, Maxim Gorki Theater
14.9. Majid Agha, Skelett eines Elefanten in der Wüste (U)
R. Ayham Majid Agha
14.9. Ronen & Ensemble, nach einer Idee von ...
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Theater heute August/September 2017
Rubrik: Daten, Seite 62
von Red.
Man muss sich die Bilder nochmal vor Augen halten: Jahrelang stand an Montagen «das Volk» zu Tausenden auf diesem Platz zwischen Semperoper, Zwinger und Elbe und skandierte rechte Parolen, putschte sich selber in seinem Fremdenhass auf, schürte Angst, schwenkte Fahnen und schmähte alles, was seiner Ansicht nach nicht (richtig) deutsch ist. Pegida und dann die AfD...
Das Publikum hat sich zur angekündigten Uhrzeit in der Halle eingefunden und harrt der Dinge. Doch vom «performativen Programm», das hier stattfinden soll, ist weit und breit keine Spur. Nach zehn Minuten wendet sich schließlich eine Frau – anscheinend eine der Künstlerinnen – an die Wartenden. «Are you looking for the performance?», fragt sie freundlich und weist...
In russischen Lettern ziert Miftis T-Shirt das Wort «Nadryw», Kennern von Frank Castorfs «Karamasow»-Inszenierung wohlbekannt als unübersetzbares Schlüsselwort für einen Zustand im Grellgraubereich zwischen Schmerzextase und Überspanntheit. Man muss Helene Hegemann keinen erneuten Plagiatsvorwurf daraus drehen, dass sie sich diesen Begriff aneignet: Er trifft...
