Das Publikum sind wir
Wer versammelt sich, wenn die Freie Szene der Darstellenden Künste Theater macht? Wer sind eigentlich die «People formerly known as audience»? Es sind «Bürger:innen, zahlende Gäste, Follower:innen, Applaudierende, Mitleidende, Co-Creator:innen, Co-Hosts, Audience, Teilnehmer:innen», zählen die zehn Lab-Kurator:innen in ihrer launigen Kollektiv-Rede auf. «Das Publikum der Zukunft sollte unsere Stadtgesellschaft spiegeln», findet Amelie Deuflhard, die künstlerische Leiterin von Kampnagel in Hamburg. «Die Leerstelle ist im Raum.
Wir versuchen, diese Leerstelle zu vergrößern, damit viele diesen Raum einnehmen können», konstatiert Holger Bergmann, der Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste (Daku), und fragt: «Wie geht es mit denen weiter, die bisher nicht im Theater sind?»
Es ist die Eröffnung des B.A.L.L., des bundesweiten Artist Labor der Labore, das zum zweiten Mal überhaupt und dieses Mal auf Kampnagel stattfand. Die Vorgeschichte geht, kurz gefasst, so: Im Sinne einer Evaluation seiner NEUSTART-KULTUR-Förderprogramme initiierte der Fonds DaKu im Frühjahr dieses Jahres mit einem Open-Call-Verfahren insgesamt 64 Artist Labs, die im Sommer 2023 bundesweit durchgeführt wurden. ...
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Theater heute Dezember 2023
Rubrik: Magazin, Seite 68
von Katrin Ullmann
Wolf Biermann hat bekanntlich viele Kinder von einigen Frauen. Kinder gibt’s, zu denen er sich eigentlich nie bekennen mochte – Sohn Jonas etwa stammt aus Biermanns Lebens- und Liebeszeit mit der aus Köln stammenden Schauspielerin, Regisseurin und Theaterpädagogin Brigitte Worringen; die hatte zuvor den französischen Pantomimen Jean Soubeyrand geheiratet und war...
AACHEN, THEATER
2. Grosch und Kemp, Vom Fischer und seiner Frau
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8. Gudarzi, Die Burg der Assassinen (U)
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ANNABERG-BUCHHOLZ, EDUARD VON WINTERSTEIN THEATER (ETO)
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19. Andersen, Die Schneekönigin
R....
Im Frühjahr 1958 unterlief dem Suhrkamp-Cheflektor Walter Boenisch ein historisches Fehlurteil. «Wir erlauben uns, Ihnen Ihre Gedichte wieder zurückzuschicken, da wir uns außer Stande sehen, in diesen puren Wortspielereien einen lyrischen Gehalt zu entdecken», schrieb er. «Man kann vieles als Gedicht bezeichnen, diese Stücke aber nicht.» Werch ein Illtum! Aber so...
