Premieren im Dezember 2023

Theater heute - Logo

AACHEN, THEATER
2. Grosch und Kemp, Vom Fischer und seiner Frau
R. Katharina Grosch 
8. Gudarzi, Die Burg der Assassinen (U)
R. Florian Fischer

AALEN, THEATER DER STADT
9. Kleist, Michael Kohlhaas
R. Jonathan Giele

ANNABERG-BUCHHOLZ, EDUARD VON WINTERSTEIN THEATER (ETO)
9. Hirsch, Der Fürst von Pappenheim
R. Christian von Götz
19. Andersen, Die Schneekönigin
R.

Asia Schreiter

AUGSBURG, STAATSTHEATER
1. Molière, Der Menschenfeind
R. André Bücker

BADEN-BADEN, THEATER
15. Miller, Prima Facie
R. Susanne Frieling

BAMBERG, ETA HOFFMANN THEATER
2. Jordan, Marie Antoinette oder Kuchen für alle!
R. Martin Schulze

BASEL, THEATER
1. nach Lisa Tetzner, Die schwarzen Brüder
R. Mbene Mwambene
15. nach Kafka, Ein Kafka-Projekt
R. Saar Magal

BAUTZEN, DEUTSCH SORBISCHES VOLKSTHEATER
2. Undisz nach Koch, Schierzens Hanka (DE)
R. Esther Undisz
17. Siegfried, Närrische Märchen oder Frau Müller dreht am Rad
R. Stephan Siegfried

BERLIN, BERLINER ENSEMBLE
2. Ranisch und Zacher, Mutti, was machst du da? (U)
R. Axel Ranisch
3. Daryanavard und Ghafari, Chronik der Revolution (U)
R. Alireza Daryanavard

BERLIN, DEUTSCHES THEATER
1. nach Theweleit mit Bungarten, Sokola und Steinbuch, Männerphantasien
R. ...

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Theater heute Dezember 2023
Rubrik: Daten, Seite 63
von

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Creative Class

Wer einen satten Enthüllungs - roman aus der Berliner Theaterwelt erwartet hat mit Schlüsselloch-Indiskretionen und Kulissen-Geheimnissen, wird ein wenig enttäuscht sein von Olga Bachs «Kinder der Nacht». Zwar geht es ohne viel literarische Vertuschung bei den zentralen Figuren um lebende Vorbilder, bei Orhan um den Regisseur Ersan Mondtag, und hinter der Figur...

Kein Zug wird kommen

Manchmal findet man solche Bahnhöfe noch in Osteuropa: Stationen, die in aufwendiger, wenn auch ein wenig heruntergekommener Architektur eine Begeisterung für die Menschen verbindende Kraft der Eisenbahn vermitteln, oft mit überraschend dichter Personaldecke ausgestattet und so ein Anschluss der Provinz nach Warschau, Prag oder Belgrad. Bühnenbildner Duri Bischoff...

Vorläufiger Konsens

Der 7. Oktober datiert zukünftig das größte Pogrom gegen Jüd:innen seit der Shoa – noch dazu in Israel, dem Land, das zum Schutz jüdischen Lebens gegründet wurde. Das Versagen von Regierung, Militär und Geheimdiensten potenziert die Retraumatisierung der Bevölkerung. Noch ist nicht abzusehen, wie tiefgreifend das Massaker und seine gewalt(tät)igen Folgen die Welt...