Das große Völkerballturnier

Anne Brammen überwindet das Schulsporttrauma und hebt die Trennung von Kunst und Sport auf

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In diesen düsteren Zeiten hat mich unser vierwöchiges Sportfest am Ballhaus Ost sehr glücklich gemacht. Es begann mit der Magie des Theatersaals, der sich mit bunten Linien auf dem Parkett, Netzen und Stadionleuchten in eine Sporthalle verwandelt hat – und dann mit kleinen Bühnenbildern, Lichtstimmungen wieder zu einem Theater wurde, aber eben zu einem Turnhallentheater.

Die größtenteils fürs Festival entstandenen Performances – über Erinnerungen eines jugendlichen Basketballtalents, Bodyshaming und andere soziale Wettkämpfe, Pferde und Menschen und Hobby Horses, die kleinste Eishockeyliga der Welt in der DDR, Fashion-Passion im Fußball, Selbstverteidigung und Angst, LGBTQI*-Bürokratie als Hürdenlauf und Stereotype im Turniertanz – haben gezeigt, wie eng Welt und Menschen aus Kunst und Sport miteinander verbunden sind und wie konstruiert deren räumliche Trennung.

Meine Feierabende hat das abwechslungsreiche Kursprogramm versüßt: Ich durfte Tischtennis, Volleyball und Badminton spielen, Ultimate Frisbee, Parkour, Tennis Harfe, Double Dutch, Pickleball und Traumaarbeit im Muay Thai kennenlernen und mich bei Musical Dance Workout, Chor und Queer Functional Training verausgaben. ...

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Theater heute Jahrbuch 2025
Rubrik: Cheering up, Seite 92
von Anne Brammen

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