Das Gegen-Oktoberfest
Nun ist es so weit: Auf dem Tisch der Kultusminister hierzulande liegen sie, die Bewerbungen um das immaterielle Kulturerbe. Die Liste scheint lang zu sein, allein in Nordrhein-Westfalen gingen 21 Bewerbungen ein, auch die für die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft. Kaum hatte der Bühnenverein diese angekündigt, standen sie auch schon parat, diejenigen, die immer genau wissen, was dem Theater schadet und was nicht. Vor Inschutznahme der Strukturen, Musealisierung der Theater und Sicherung historischer Zustände wurde gewarnt.
Das scheint mir alles nicht gerade von Sachkenntnis getrübt. Deshalb mache ich einmal den Versuch, die Wissenslücken ein wenig zu schließen.
Für Bewerbungen solcher Art gibt es, wie sich das in Deutschland gehört, ein anständiges Formular. Da muss man angeben, was man will, und in einer vorgegebenen Anzahl von Zeichen detaillierte Darlegungen dazu machen. Der demnach genau zu bestimmende Inhalt der Bewerbung löste sogar im Bühnenverein Kontroversen aus, und das ist auch gut so. Es gab also diverse Sitzungen, Gespräche mit den Gutachtern, die das Vorhaben begleiten, wie etwa der renommierten Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte. Am Ende stand ...
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Theater heute März 2014
Rubrik: Magazin, Seite 69
von Rolf Bolwin
Nein, «Pommerat» ist keine Champagnermarke. Es klingt nur so. Joël Pommerat kommt auch nicht aus Reims, sondern aus Roanne am Zentralmassiv, wo er 1963 geboren wurde. Sec und gelegentlich extra brut sind seine Stücke, und seit einer Weile ist Pommerat auch so was wie eine Marke im hexagonalen Theaterbetrieb. Seine Theatertexte und Inszenierungen zeigen sich...
2./Sonntag
23.30, ARD: Auf der Suche Fernsehfilm (2011) Buch und Regie Jan Krüger, mit Corinna Harfouch u.a.
4./Dienstag
22.45, ARD: Erika Pluhar – Trotzdem. Mein Leben Film von Sigrid Faltin
9./Sonntag
11.05, 3sat: Robert Walser – ein Poetenleben Biel 1878 – Herisau 1956
Film (2003) von Ernst Buchmüller
11./Dienstag
20.15, 3sat: Ein halbes Leben Fernsehfilm (2008) von...
Sie ist einfach abgehauen, hat noch nicht mal tschüss gesagt», singen Bambi und Kleister in der «Linie 1», und es gibt kaum einen im GRIPS, der sich nicht fühlt wie die beiden, ratlos, wütend, alleingelassen.
Vor 14 Jahren haben wir Franziska ans GRIPS geholt, mit einem Stück ihrer Wahl, «David und Lisa». Danach inszenierte sie «norway.today», das...
