Brennende Migranten, stupide Europäer und korrupte Politiker

Kapstadts Theater verhandeln Südafrikas Konflikte :und wahren Mandelas Erbe

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Sobald die Berge hinter Paarl überflogen sind, fällt das Flugzeug in kleine Luftlöcher und hat Afrika beinahe hinter sich gelassen. Unter uns erstreckt sich seine südlichste Region, das Western Cape. Die sanfte Landschaft aus Hortensienalleen und ganze Täler bedeckenden Weinplantagen wird nur noch vom beeindruckenden Tafelbergmassiv gebrochen, dem scheinbar letzten Bollwerk der Erde. Hinter den südlichsten Zipfeln des Kontinents, dem Kap der guten Hoffnung und dem Kap Agulhas, vereint sich der Atlantik mit dem Indischen Ozean.

Gen Süden treffen die Wellen erst wieder an der Antarktis auf Festland. Die Stadt am Kap schmiegt sich an die Ausläufer des Tafelbergs und die zwölf Apostel, eine Felskette, die sich entlang der Küste erstreckt. Ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Im Taxi vom Flughafen in die Stadt schlägt die Stimmung um. Die Autobahn durchkreuzt die großen Townships, der Zauber scheint verflogen; die kilometerlang aneinandergereihten Blechhütten zeugen von Armut und Hoffnungslosigkeit. Die beschämende Szenerie des menschenverachtenden Machtmissbrauch der Apartheid dauert an: Dort, wo die Despoten jener Zeit andere ethnische Gruppen in Siedlungen interniert und von den ...

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Theater heute März 2014
Rubrik: Ausland, Seite 42
von Julius Heinicke

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Personen:
Janne, um die 40
Günther, um die 65
Sigrun, um die 50 / Gitta, um die 60
Takeshi, um die 30 / Jonas, um die 35
Katja, um die 35

 

  

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