Beim Sex und in der Kunst gibt es keinen Fortschritt

Zum fünften Mal traf sich der Regienachwuchs beim Festival «Körber Studio Junge Regie» im Hamburger Thalia in der Gaußstraße

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Schauspielstudenten haben es gut. Sie werden oft schon beim zweiten Intendantenvorspiel oder Schauspielschultreffen aus dem dritten Ausbildungsjahr direkt ins Stadttheater wegge­castet (für Schauspielstudenten machen Hochschulreform und Bachelor daher wirklich Sinn) – ein staatlich subventionierter Übergang in den Beruf. Nur der Fokus Regie hat sich bei den betreffenden Förderstellen noch nicht herumgesprochen, obwohl sie mit insgesamt elf deutschsprachigen Regiestudiengängen die theoretische und praktische Ausbildung außerhalb des Theaters finanzieren.

Aber irgendwie muss man dann ja auch von außen in das Theater reinkommen.

«Die Studierenden hatten einfach kein Podium in der Stadt, um öffentlich wahrgenommen zu werden», sagt die Hamburger Dozentin Barbara Müller-Wesemann. Darum suchte sie 2002 nach Partnern, um dieses Defizit gleich für alle anderen Hochschulen mit zu beheben. Sie gewann Thalia-Intendant Ulrich Khuon für ihre Idee, einmal im Jahr jeweils eine Arbeit aller deutschsprachigen Regiehochschulen in die Gaußstraße einzuladen, und ihr Chef Jürgen Flimm, damals noch Künstlerischer Leiter des Studiengangs Schauspielregie der Uni Hamburg, konnte den Deutschen Bühnenverein ...

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Theater heute Juni 2008
Rubrik: Marktplatz Junge Regie, Seite 12
von Anja Quickert

Vergriffen
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