Begegnung der dritten Art

Das Thalia-Theater Halle versucht, Mangas und Theater zu vereinen ­– das Festival «Comic meets Theater»

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Der Generationskonflikt wird schon lange nicht mehr an der Musik- und Modefront ausgetragen, sondern in den technologischen und virtuellen Tiefen von Comic- und Computerkultur. Denn dort ist die Jugend vor den Erwachsenen noch sicher. Und zwar allein deshalb, weil Erwachsene ihr in diese komplex strukturierten Welten mangels entsprechender Kenntnisse und Fertigkeiten meist gar nicht mehr folgen können. Merkwürdigerweise reagiert besonders das Kinder- und Jugendtheater auf diese Entwicklung besonders phobisch.

Fernsehende, computerspielende oder comic­lesende Jugendliche tauchen in zeitgenössischen Jugendstücken meist als Schwerstgestörte auf, denen in diesem Leben nicht mehr zu helfen ist. Ihre Begeisterung für Mangas oder Computerspiele wird als Symptom einer Krankheit statt als ernstzunehmendes Gegenwartsphänomen diskutiert. Stücke, die sich auf Augenhöhe mit den Medienerfahrungen heutiger Kinder und Jugendlicher auseinandersetzen, kann man mit der Lupe suchen.

 

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Dass es auch anders geht, hat jetzt das Thalia-Theater in Halle mit seinem Thea­terfestival «Comic meets Theater» vorgemacht, das in einer Reihe von Theaterproduktionen, Performances und Workshops ...

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Theater heute Juli 2006
Rubrik: Medien/TV, Seite 63
von Esther Slevogt

Vergriffen
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