Aufführungen
Und es existiert doch, das Nachspiel. Das Deutsche Theater ist sich nicht zu fein, Nis-Momme Stockmanns in Frankfurt uraufgeführtes Vater-Sohn-Drama «Die Hässlichen und die Brutalen» David Bösch anzuvertrauen. Noch tiefer gräbt Stephan Kimmig am DT, der Judith Herzbergs Stücke «Leas Hochzeit» (1982), «Heftgarn» (1995) und «Simon» (2002) zu einer jüdischen Familientrilogie zusammenführt. Mit dem Titel Uraufführung können sich dagegen Abende ganz ohne Stückvorlage schmücken.
Stefan Pucher macht an den Münchner Kammerspielen mit Texten von Rainald Goetz, Thomas Meinecke und Andreas Neumeister «Mjunik Disco», Constanza Macras bringt an der Berliner Schaubühne mit ihrer Gruppe Dorky Park «Berlin Elsewhere» zum Tanzen, und das dänische Performance-Duo Signa führt in einem
verlassenen Kölner Amtsgericht Zuschauer in «Hundsprozesse» voll kafkaesker Situationen. Es geht auch klassisch: Kafka pur zeigt in Bochum Jan Klata mit «Amerika», Luk Perceval steht mit Wolfgang Borchert «Draußen vor der Tür» am Hamburger Thalia Theater, wo Christiane Pohle mit Tschechows «Drei Schwestern» festsitzt. Dessen «Platonow» begleitet in Zürich Barbara Frey, während im Berliner Ensemble Robert Wilson Frank ...
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Theater heute April 2011
Rubrik: Service, Seite 57
von
Aachen, Grenzlandtheater
Kasse: 00 41/1/261 21 79
14. DiPietro, Noch einmal verliebt (DE)
R. Stefanie Stroebele
Aachen, Theater
Kasse: 02 41/478 42 44
2. nach Döblin, Berlin Alexanderplatz
R. Ewa Teilmans
aalen, Theater der Stadt
Kasse: : (073 61) 52 26 00
16. Shakespeare, Hamlet
R. Katharina Kreuzhage
Altenburg/Gera, TPT
Kasse Altenburg: 034 47/58 51 61
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Franz WilleImmer mehr Leute, die sich früher Dramaturg genannt hätten, heißen heute Kuratoren. Ist das ein reines Etikettenphänomen – heute hat sogar der Berliner Zoo einen «Bären-Kurator» –, oder was ist neu an dieser Arbeitsplatzbeschreibung?
Marion HirteSo wie ich das Festivalwesen verstehe und damit den neuen Begriff des Kurators, wäre wohl der Unterschied,...
Man muss die vier Schauspieler, vor allem Klaus Brömmelmeier als Lenglumé, dafür bewundern, wie präzis und atemlos flott das alles vonstatten geht, dieser unendliche Unsinn. Wie satt und sauber da jedes Wort sitzt, wie dicht da eins ins andere fällt, genauso wie das Wohnzimmer der Lenglumés zu Beginn, das nicht auf der Bühne (von Thilo Reuter) steht, sondern mit...
