Amore geht immer

Bonn Park nach Shakespeare «Romeo und Julia» am Schauspielhaus Zürich

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Mit Scherben und Brandalarm startet die Liebesgeschichte von Romeo und Julia in Zürich, die Capulets und die Montagues können sich nicht ausstehen, kleine Brandstiftungen erhalten die Feindschaft. «Es ist heute», macht ein Chor von «Terroristen» eingangs klar: «Dein Wohlbefinden und die Welt brennen. Die Wände zu deinen Herzkammern sind stabil wie Esspapier. Schlechte Laune ist normal. Du bist dir ganz sicher: Nichts wird mehr gut sein. Deshalb haben wir hier eine Geschichte für dich. In dieser Geschichte verlieben sich die Feinde inein -ander.

Es gibt viele Anlässe zu allerlei Tränen: Rührung, Trauer, Ohnmacht, andere Gefühle. Hoffentlich heitert es dich auf.»

Als ob sie von all dem nichts wüssten, stehen sich Romeo (Maximilian Reichert) und Giulietta (Kathrin Angerer) auf Balkonen gegenüber – nicht nur sie hat einen Balkon wie gewohnt, sondern neu auch er, und sie stoßen quasi aneinander. Die verliebten Feinde sind sich ähnlich, Capulets und Montagus sind das präzise Spiegelbild voneinander. Zwei identische wohnturmähnliche Kuben drehen sich auf der Bühne von Jana Wassong, Pappgewehre an den Wänden, Kristalllüster, gehobene Warlords.

Kostümbildnerin Laura Kirst steckt sie in re ...

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Theater heute April 2025
Rubrik: Chronik, Seite 61
von Andreas Klaeui

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