Alter ist nichts für Feiglinge!

Lutz Hübners «Blütenträume»

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Die Zukunft unserer Gesellschaft wird alt aussehen, so viel hat sich inzwischen herumgesprochen. Wer heute mit 65 in Rente oder mit Ende 50 in den Vorruhestand geht, hat in der Regel  ein Drittel seines Lebens noch vor sich. Es wird in Zukunft nicht nur mehr Alte als Junge geben, sondern jeder Einzelne wird in seinem Leben auch länger alt als jung sein. Gleichzeitig verändern sich unsere Vorstellungen vom Altsein nur langsam. Noch immer gelten dreiphasige Lebensbiografien als die Norm: Jugend – Arbeitsleben und Familien­gründung – Altenteil.

Doch wer länger lebt, sieht sich nicht nur den Möglichkeiten, sondern auch der Notwendigkeit ausgesetzt, sein Leben nach dem altersbedingten Abschied vom Berufsalltag unter Umständen noch einmal komplett neu zu gestalten.
 

Lutz Hübner versammelt in «Blütenträume» Menschen, die dieses Dilemma aus eigener Anschauung kennen. Sie sind alle über 60, gehören also einer Generation an, für die es derzeit viele Namen gibt, um eine demografische Herausforderung wenigstens per Sprache in den Griff zu kriegen: «Best Ager», «Menschen in der nachberuflichen Lebensphase» oder «Generation Silver Sex». Bei Hübner heißen sie ebenso einfach wie ...

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Theater heute Jahrbuch 2007
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 159
von Thomas Laue

Vergriffen
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