vorschau
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im februar: die 10. tanzplattform
findet vom 23. bis zum 26. Februar in Dresden statt. Die Jury wählte diese Auslese deutscher Zeitgenossen: Eszter Salamon, Antonia Baehr, Christoph Winkler, Anna Konjetzky, Malou Airaudo und Renegade, Laurent Chétouane, Sebastian Matthias, Helena Waldmann, Antje Pfundtner, Ioannis Mandafounis, Fabrice Mazliah, May Zarhy. Jenseits jeder Kritik eingeladen sind zudem die Forsythe Company, Constanza Macras, Meg Stuart und Sasha Waltz. Wir kommentieren.
im märz: biennale tanzausbildung
Zu dritten Mal findet sie statt, diesmal in Frankfurt am Main, vom 6. bis zum 12. März. Man trifft sich, um festzustellen, wer mit dem «Kulturerbe Tanz», das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert, wirklich gemeint ist. Es sind natürlich die Lehrkräfte an den Tanzakademien. Sie geben das historische Wissen weiter. (Hier gehts zum youtube-Video) Ihre Studenten sind die wahren Erben eines Nachlasses, etwa von Gerhard Bohners legendärem «Schwarz Weiß Zeigen», das, käme es via Cesc Gelabert endlich in den Curricula an, ebenso ein Klassiker werden könnte wie der jetzt neu einstudierte «Hypothetical Stream 2» von William Forsythe. Cesc Gelabert in «Schwarz ...
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Tanz Januar 2012
Rubrik: service, Seite 80
von
Wer eine märchenhaft idyllische Umsetzung der Vorlage Hans Christian Andersens erwartet, kommt gar nicht auf seine Kosten. Kein Weihnachts-Schneekitsch mit himmelstürmendem Finale wie in anderen Choreografien, sondern eine handfeste, bisweilen erschreckende Story um die Macht der Verführung. Sie beginnt mit einer Entführung: Gerdas Mutter wird von schwarz...
Wer immer sich mit dem Werk Mary Wigmans auseinandersetzen wollte, kam an dieser Kölner Kontaktstelle nicht vorbei: Die Mary Wigman-Gesellschaft hütete das Erbe der wegweisenden Tanzpionierin 25 Jahre lang, regte wissenschaftliche Forschung und übergreifende Fragestellungen an und setzte mit ihren Tagungen, Ausstellungen und der Zeitschrift «tanzdrama» (1987– 2002)...
Das große wüste Frauending. Fünf Tänzerinnen ohne ausgleichendes Mannsbild rennen den Gender-Mainstream schnaufend über den Haufen. Ein Mann hat in dieser Geheim-gesellschaft nichts zu suchen. «Teach Us to Outgrow Our Madness» betet der Titel von Erna Ómarsdóttir stattdessen. Das höhere Wesen meldet sich aber erst am Ende, aus dem Off, tatsächlich ein Mann: «Ich...
