Stephen Petronio: «Bloom», «Bud»
Since founding his company in 1984, Stephen Petronio has continually forged collaborations with intriguing artists from other disciplines including composers, visual artists, and fashion designers. This year, the wonderful singer and songwriter Rufus Wainwright composed a suite of songs for Petronio’s “Bloom,” which premiered at the Joyce Theater. Also on the program were “Bud” (another premiere) set to recorded Wainwright songs, and a reprise of “The Rite Part” from 1992, a twist on “The Rite of Spring.
”
A liability of working with high-profile collaborators is that sometimes the choreography gets overshadowed. It happened with Cindy Sherman’s gigantic doll set in Petronio’s “The Island of Misfit Toys” (2003). But everything clicked in “Bloom.” Wainwright, as au courant as composers go, draws on (and mostly respects) the traditional, manifested in his free sampling of music and styles. At once an iconoclast and a traditionalist, his style parallels Petronio’s blend of solid technique with daredevil modern twists.
So it made sense that “Bloom” balanced classical elements – ballet and yoga fundamentals, pleated toga-like costumes, and Wainwright’s music – with a fresh sensibility ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Am 4. Oktober 1941 in Waco/Texas geboren, hat der nun 65-jährige Robert Wilson alles erreicht: ein dickes Buch über sein Leben ist erschienen, ein materialreicher Film kommt ins Kino, und das Watermill Center hat eine solide Basis – ein «Ort, der bestehen soll über mich hinaus». So, liebe Rentner, sieht ein Lebenswerk aus. Dabei hat Bob Wilson in jungen Jahren...
Nahezu zehn Jahre soll Mozart in seinem kurzen Leben auf Reisen gewesen sein. Und manchmal, so scheint es, war der sichere Transport von Partituren wichtiger als der Komfort der Reisenden. Wen zu dieser Zeit das Fernweh packte, der wusste, dass man ohne durchgeschüttelte Knochen und Achsenbrüche nichts von der Welt zu sehen bekam. Die Dynamik des Reisens, der...
Wir denken mit unseren Beinen und gehen mit unserem Kopf
(Thomas Bernhard in «Gehen»)
Musik und Tanz: ein Herz und eine Seele. Könnte man denken, ist aber nicht so. Stattdessen ließe sich seit Guillaume du Manoir, dem Kapellmeister Ludwigs des XIV. und Autor des Buchs «Die Heirat zwischen der Musik und dem Tanz» (1664), von einer krisenhaften Ehe sprechen, die...
