Balance
Führen und folgen, das hat er schon als Junge geübt. Er lernte durch den Leistungssport, was Disziplin bedeutet. Und erfuhr am eigenen Leib, dass Stürze manchmal unvermeidlich und bisweilen äußerst schmerzhaft sein können. Der gebürtige Münchner Markus Blume, 46 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder, bewegt sich seit gut dreieinhalb Jahrzehnten auf sehr glattem Terrain – zunächst auf Beton, später auf Eis und, recht früh schon, auf dem politischen Parkett.
Zunächst versuchte er sich als Rollschuh-, dann bis zum Abitur zusammen mit seiner Schwester als Eistänzer im internationalen Paarlauf. Als er Physik und Politikwissenschaft in seiner Heimatstadt studierte, ging es politisch los und kontinuierlich voran, zunächst im Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), dann in der Jungen Union, als Landtagsabgeordneter mit Stimmkreis Ramersdorf/Perlach, dem Viertel, wo er aufgewachsen ist. Seit drei Jahren haben seine Spezln ihm zu folgen, den als Generalsekretär der CSU von Horst Seehofers Gnaden sagt er die Parteilinie an. Mit seinen zwei Metern Körpergröße passt Blume physisch bestens in die Riege der CSU-Politriesen. Nur mit dem Austeilen hat er’s nicht so, nicht nur im ...
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Tanz Jahrbuch 2021
Rubrik: Unterwegs, Seite 80
von Eva-Elisabeth Fischer
Das ist doch mal eine schöne Geschichte. Eine mit Happy End, also zumindest scheinen die Akteure ganz zufrieden. Wie jede gute Geschichte ist sie ziemlich kompliziert. Viele Volten. Aber weil‘s so schön ist, hier schon mal das Ende vorweg: Die junge schwarze Tänzerin Jalaiah Harmon ist der Star im Clip «Video Game» von US-Musiker Sufjan Stevens. Ein bezauberndes...
das auf-mich-selbst-zurückgeworfensein hat mir zeit gegeben, mich mit ein paar fragen auseinanderzusetzen, denen ich vor der pandemie keinen raum gelassen habe. das war wirklich positiv und hat mir geholfen, mich neu zu orientieren. ich habe gelernt, mir meine zeit nicht vollständig zu verplanen, um platz für spontane erlebnisse zuzulassen.
mich hat die weltweite...
Ganz klar: Die zurückliegenden eineinhalb Jahre waren eine enorme Herausforderung für die gesamte Kunstwelt. So vieles, was wir bis dahin als selbstverständlich erachtet hatten, war uns plötzlich nicht mehr zugänglich. Ich persönlich war überwältigt von Gefühlen der Hilflosigkeit. Zugleich eröffneten sich in jenen Monaten aber auch viele Möglichkeiten, die es zu...
