Was kommt... September/Oktober 2020

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Marina Abramović
Seit zehn Jahren beschäftigt sie sich mit Leben und Wirken der ultimativen Primadonna assoluta. Nun realisiert die serbische Performance-Künstlerin in München ihr Opernprojekt «7 Deaths of Maria Callas». Mit Arien, die Callas unsterblich machten, sowie der Musik eines Landsmanns: des Komponisten Marko Nikodijević. Wir sind dabei 

Rebecca Ringst
Sie zählt seit Langem zu den avanciertesten Bühnen- und Kostümbildnerinnen in der Opernszene.

Zum Auftakt unserer neuen Serie «My Favorite Space» über Raum- und Lichtgestaltung werfen wir einen Blick auf eine ihrer bevorzugten Arbeiten

Lotte de Beer
Einen Namen machte sie sich mit der Gründung der Kompagnie «Operafront», deren Idee es war, Grenzen zu überwinden zwischen der Kunst und dem Publikum. Inzwischen inszeniert die niederländische Regisseurin an den großen Bühnen und zeigt dabei eine unverkennbar feministische Handschrift. Zeit für ein Gespräch

Jahrbuch 2020
Was ist die Uraufführung des Jahres? Welches Opernhaus hat in der vergangenen Saison entscheidende Akzente gesetzt, welche Sängerin, welcher Sänger hat außergewöhnlich überzeugt? Welches Bild bleibt besonders haften? Antworten gibt das Jahrbuch «Oper 2020» – mit ...

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Opernwelt September/Oktober 2020
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.

Weitere Beiträge
Vom Fahrtwind verweht

Michail Glinka war also Antisemit. Und deshalb darf die Berliner U-Bahn-Station «Mohrenstraße» nicht nach der Straße umbenannt werden, in der das Haus liegt, in dem der russische Komponist 1857 starb.

Mit Antisemitismus, Rassismus, Kolonialismus in der Operngeschichte ist es freilich eine vertrackte Sache. In Berlin hält die U-Bahn auch am «Richard-Wagner-Platz»....

Paradoxes Charisma

Man muss nicht gleich die Labyrinthe der Hegel’schen Dialektik bemühen, um zu erfahren, dass Gegensätze, ja Widersprüche, sich keineswegs ausschließen. Zwei Beispiele: Der Pianist Friedrich Gulda, als Exponent eines «modernen», motorisch-energetischen Beethoven-Stils ebenso gefeiert wie als engagierter Jazzmusiker mit Misstrauen bedacht, nannte als Vorbilder...

Die Wellen des Raumes

Nachdem der fragwürdige Staatsrechtler Carl Schmitt im Alter seiner Paranoia verfallen war, äußerte er zu einem Bekannten, er müsse seinen berühmten Satz «Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet», den er nach dem Ersten Weltkrieg geschrieben habe, korrigieren. Nun sage er stattdessen: «Souverän ist, wer über die Wellen des Raumes verfügt.»

Das klingt...