Kwangchul Youn; Foto: D.R./Opéra de Monte-Carlo
Was kommt... Februar 2018
Kwangchul Youn
Das große Pathos ist ihm fremd. Auf der Bühne und auch sonst. Seit seinem Debüt 1994 an der Lindenoper zählt der koreanische Bass gleichwohl zu den Besten seines Fachs. Ein Gespräch
Sidi Larbi Cherkaoui
Sein Vater war gar nicht amüsiert, als er sich dem Tanz widmen wollte. Heute ist der flämisch-marokkanische Choreograf einer der Besten seiner Zunft und auch im Musiktheater erfolgreich.
In Antwerpen inszeniert er nun Debussys «Pelléas et Mélisande»
Bernd Alois Zimmermann
In der musikalischen Avantgarde zählt er zu den wichtigsten Komponisten. Für die Opernbühne komponierte er ein Schlüsselwerk: «Die Soldaten». Uraufgeführt wurde es 1965, fünf Jahre vor seinem Freitod. Im März wäre Bernd Alois Zimmermann 100 Jahre alt geworden. Eine Erinnerung
Frank Martin
Sein Oratorium «Le vin herbé» wird oft gespielt. Dass der Schweizer auch eine Oper geschrieben hat, wissen wohl nur Eingeweihte. Das Saarländische Staatstheater Saarbrücken zeigt jetzt die Shakespeare-Adaption «Der Sturm»
OPERNWELT 3/2018 ERSCHEINT AM 27.2.2018
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Opernwelt Februar 2018
Rubrik: Service, Seite 80
von Redaktion
Nur drei Jahrzehnte trennen die beiden Werke – und doch klafft ein tiefer historischer Graben zwischen ihnen. Als Paul Abrahams «Märchen im Grand-Hotel» 1934 uraufgeführt wird, ist der jüdische Komponist bereits aus Berlin geflohen. Seine neue Lustspieloperette kann nur noch in Wien auf die Bühne gelangen – dabei atmet sie doch denselben frech-frivolen Geist der...
Eine Oper ohne eigenes Haus? In Bergen geht das. Gespielt wird hauptsächlich in der 1978 eröffneten, nach dem musikalischen Ortsheiligen Edvard Grieg benannten Konzerthalle, einem nüchternen, im Inneren nicht unwirtlichen Monumentalbau aus Glas und Sichtbeton. Vollgültige Inszenierungen sind dort freilich nur begrenzt möglich. Für eine halbszenische Aufführung von...
Als Ludwig van Beethoven nach Wien kam, wo er ursprünglich nur eine Woche bleiben wollte, war dort die Hausmusik in voller Blüte, und nicht selten wurde dabei das Klavier durch die damals überaus beliebte Gitarre ersetzt. Das Album «A week in Vienna», das Lieder von Beethoven, Weber und Schubert mit einigen Mozart-Arien verbindet, lässt diese Tradition wieder...
