Was kommt... April 2018

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Pierre Audi
Der Kapitän geht von Bord. Nach 30 Jahren an der Spitze verlässt Pierre Audi die Nationale Opera in Amsterdam, um das Festival von Aix-en-Provence sowie die Park Avenue Armory in New York zu leiten. Zum Abschied inszeniert er Stefano Landis «La morte d’Orfeo» und kuratiert letztmalig das von ihm 2016 initiierte Opera Forward Festival. Wir sind dabei  

J’Nai Bridges
Ihr Repertoire reicht von Mozart, Bellini und Bizet bis zu Puccini, Wagner und Britten.

Im Mai singt die US-amerikanische Mezzosopranistin an der Oper Zürich erstmals die Partie der Preziosilla in Verdis «La forza del destino». Ein Gespräch   

Ausrine Stundyte
Zemlinskys Bianca, Prokofjews Renata, Schrekers Carlotta, Strauss’ Salome – sie ist Spezialistin für schwierige Sopran-Fälle. In jeder Beziehung. Ein Interview

Gottfried von Einem
Er gilt als Komponist der Stunde Null. 1947 kam «Dantons Tod» nach  Büchner auf die Bühne – mit großem Erfolg. 1971 wurde die Dürrenmatt-Oper «Der Besuch der alten Dame» uraufgeführt. In Wien sind nun beide Stücke zu sehen

OPERNWELT 5/2018 ERSCHEINT AM 26.4.2018

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Opernwelt April 2018
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.

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Ohne Patina

Zwei große Diven des letzten Jahrhunderts, Grace Bumbry und Gundula Janowitz, haben im vergangenen Jahr ihren 80. Geburtstag gefeiert. Beider Karrieren wurden von Herbert von Karajan nicht unwesentlich gefördert, aber ihre künstlerischen Wege haben sich nur selten gekreuzt, etwa 1963 bei einer Aufführung von Beethovens 9. Symphonie in Bayreuth unter Karl Böhm,...

In Posen erstarrt

Mit «Alcina» begann 1978 die Geschichte der Karlsruher Händelfestspiele – damals noch auf Deutsch und gekürzt. Jetzt ist man zu dieser wohl populärsten, meistgespielten Oper Händels zurückgekehrt, auf Italienisch und ungekürzt. Mit über vier Stunden Spieldauer wurde es eines langen Abends Reise in die Nacht.

Händels Partitur, die für die erotischen Liebeswirren...

So schön authentisch

Paris, 1833: Die Inszenierung von Aubers Oper «Gustave III ou Le bal masqué» hatte es dem schwedischen Botschafter ganz besonders angetan. Das Bühnenbild des letzten Akts, der Bühnenraum des Opernhauses in Stockholm, schien ihm so täuschend echt, dass er sich für einen Moment in der Heimat wähnte. 185 Jahre später scheinen uns solche Reaktionen reichlich naiv. Die...