Was kommt...
Toshio Hosokawa, Miroslav Srnka
Hamburg bringt die Oper «Stilles Meer» heraus, in der sich der japanische Komponist mit der Katastrophe von Fukushima auseinandersetzt. München lädt zu einer historischen Reise an den «South Pole», musikalisch grundiert von einem jungen Tschechen. Zwei Uraufführungen
Oksana Lyniv
Sie war schon Vize-Chefdirigentin in Odessa und nahm trotzdem eine Assistentenstelle an: Schließlich heißt ihr Chef Kirill Petrenko, das Haus Bayerische Staatsoper. Und natürlich steht die Ukrainerin oft genug selbst im Graben.
Andrea Schmidt-Futterer
Wirklich gute Kleider fallen auf der Bühne meist nicht auf, meint die Kostümbildnerin. Doch sich mit der Couture in den Vordergrund zu spielen, das ist nicht ihr Ding. Ein Gespräch über die Kunst, Sänger anzuziehen
Francis Poulenc, Ermanno Wolf-Ferrari
In dem einen Stück geht es um Zigaretten, im anderen um ein Telefon. Und natürlich sind sowohl Wolf-Ferraris «Il segreto di Susanna» als auch Poulencs «La voix humaine» Beziehungskisten. In Liège wird Anna Caterina Antonacci vom Gatten des rauchblauen Lasters überführt – und macht dann an der Strippe mit ihm Schluss.
Opernwelt 3/2016 erscheint am 25.2.2016
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Opernwelt Februar 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von
Schon die Zeitgenossen des Komponisten hatten mit diesem als «große romantische Oper» annoncierten Werk ihre liebe Not. Nicht, dass die Musik der 1823 am Wiener Kärntnertortheater uraufgeführten «Euryanthe» enttäuscht hätte. Der Dreiakter bietet attraktives, anspruchsvolles Material für die Solisten wie für das Orchester. Aber war das, was Carl Maria von Weber da...
Endlich wieder ein Skandal an der Pariser Oper! Es ist erfrischend. Gelacht wird in der Aufführung, gerufen und geheult, so laut, dass der sonst so gelassene Philippe Jordan den Zuschauerraum um Ruhe bitten muss, damit man wenigstens das (von Christophe Grindel betörend schön gespielte) Englischhornsolo hören kann. Seit den Gerard Mortier-Jahren haben wir eine...
Der Mann im rotbraunen Samtsakko mit Fliege zündet sich zum Schluss genüsslich einen Glimmstengel an und hört mit sarkastischem Lächeln, wie die anderen ihn verabschieden. «Questo è il fin di chi fà mal», dies sei das Ende von jemandem, der Böses tue, behaupten sie. Weswegen der Mann im Samtsakko (es ist, erraten, Don Giovanni) sie dann auch in den Orkus schickt....
