Was kommt...
Auf ihrem Debüt-Album überraschte die junge Russin Olga Peretyatko mit stimmigen Rollenporträts von Donizettis Adina bis zu Puccinis Magda. Auch Strauß‘ Adele hat sie drauf – in bestem Deutsch. Ein Sopran, der ins lyrische Fach will? Wir haben nachgefragt
Vor fünf Jahren legte Véronique Gens ihr erstes «Tragédiennes»-Recital vor, das sich mit barockem Repertoire auseinandersetzte; 2009 folgte ein «klassisches» Programm. Nun hat sich die französische Sopranistin noch einen Schritt vorgewagt in der Musikgeschichte – wiederum mit Christophe Rousset und Les Talens Lyriques.
Arien von Mehul bis Verdi auf CD und im Konzert: ein Hörvergleich.
Sein spektakulärer «Ring» an der Los Angeles Opera ist noch frisch in Erinnerung. Nun beschäftigt sich Achim Freyer, «Regisseur des Jahres» unserer aktuellen Kritikerumfrage, in Mannheim erneut mit Wagners Tetralogie. Dirigent der «Rheingold»-Premiere ist Dan Ettinger.
Wieder haben die Raritätenforscher des Wexford Opera Festivals ganze Arbeit geleistet. Diesmal sind sie bei Ambroise Thomas, Roman Statkowski und Donizetti fündig geworden: ein Racheengel, der Männer um die Ecke bringt («La Cour de Célimène»); ein Vater, der die Schwiegertochter aus ...
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Opernwelt November 2011
Rubrik: Service, Seite 80
von
52. Jahrgang Nr. 11
Opernwelt wird herausgegeben
vom Friedrich Berlin Verlag
ISSN 0030-3690
Best.-Nr. 752235
Redaktion Opernwelt
Knesebeckstraße 59-61 | 10719 Berlin
Tel.: +49(0)30/25 44 95 0
Fax: +49(0)30/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@opernwelt.de
www.kultiversum.de/Opernwelt
Redaktionsschluss dieser Ausgabe war
der 12.08. 2011.
Redaktion:
Stephan Mösch
Albrecht...
Unmittelbar nach der legendären Mailänder Wiederbelebung von Donizettis «Anna Bolena» durch Luchino Visconti und Maria Callas gab es im Oktober 1957 in New York eine konzertante Aufführung mit Gloria Davy und Giulietta Simionato. Seitdem stand das Stück immer wieder einmal auf dem Programm. 1966 nahm es die American Opera Society mit Elena Suliotis, Marilyn Horne,...
Und es gibt ihn doch: den Berliner Charme. Raffinement ist nicht seine Stärke, er neigt eher zum Rustikalen. Der Ton ist rau, der Witz derber als anderswo, und manchmal strotzt er nur so vor lauter Selbstbewusstsein. An Spree und Havel trägt man das Herz eben nicht auf der Zunge, sondern zeigt es frei nach Schnauze. «Uns kann keener», tönt der Volksmund und...
