Wahrhaftig contra veristisch

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Opernwelt Juni 2009
Rubrik: Medien/CDs, Seite 30
von Ekkehard Pluta

Vergriffen
Weitere Beiträge
Schönster Verzweiflungsgesang

Klaus Bachler lud, wen wundert’s, zum Auftakt seiner Münchner Intendanz gleich drei Sprechtheater-Regisseure ein, sich an der Oper zu versuchen. Einmal ging das gut (beim «Wozzeck» von Andreas Kriegenburg), einmal gründlich daneben (Christian Stückls knallbunte Sicht auf Pfitzners «Palestrina»). Jetzt durfte die Schweizerin Barbara Frey Janáceks «Jenufa» in Szene...

Vollendet das ewige Werk?

Ein Trompe l’oreille ist diese Musik, nur scheinbar glanzvoll die Regenbogenbrücke am Schluss des «Rheingold». «Falsch und feig ist, was dort oben sich freut», klagen denn auch die Rheintöchter. Und selbst das Heldenmotiv (in Wien am Premierenabend im Übereifer ein wenig verzerrt) strahlt nur vermeintlich. Wotans «großer Gedanke» – eine Schimäre. An dieser Stelle...

Gut zitiert ist halb gewonnen

Auch in seiner italienischen Heimat wird Ottorino Respighi als Opernkomponist nur am Rande wahrgenommen. Für das deutsche Publikum ist er in erster Linie der Schöpfer der sinfonischen Rom-Trilogie, die immer wieder in den Konzertprogrammen auftaucht. Seine durchaus bühnenwirksamen Opern «Belfagor», «La campana sommersa» (nach Gerhard Hauptmann) und «La fiamma»...