Wagner: Die Walküre

Lissabon

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Bis zur «Walküre» ist Graham Vicks «Ring» in Lissabon gediehen, immerhin. Ob «Siegfried» und «Götterdämmerung» folgen werden, steht am Teatro Nacional de São Carlos in den Sternen. Es ist eben nicht leicht, ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt zu realisieren, wenn die öffentliche Hand den Etat des Hauses erst kurz vor Beginn einer neuen Spielzeit genehmigt. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor: die Suspendierung des bisherigen Intendanten Paolo Pinamonti.

Ob sein inzwischen aus Köln nach Lissa­bon berufener Nachfolger Christoph Dammann den Vick-«Ring» fortsetzt, bleibt abzuwarten.
Zum Auftakt hatte Vick im vergangenen Jahr eine verheißungsvolle «Rheingold»-Inszenierung abgeliefert (siehe OW 7/2006), die auf einer quer über die Parkettreihen gebauten Szene spielte. Auch «Die Walküre» rückten Vick und sein Bühnenbildner Timothy O’Brien in die Mitte des Raums, die ringsum platzierten Zuschauer können das Geschehen so aus nächster Nähe verfolgen. Während die interaktive Vitalität der Regie in «Rheingold» manche akustische Unebenheit zu kaschieren vermochte, geht die Rechnung in der «Walküre» nicht mehr auf. Die Streicher klingen erbärmlich dünn, Sängerinnen und Sänger können wegen der ...

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Opernwelt Mai 2007
Rubrik: Kurz berichtet, Seite 61
von Shirley Apthorp

Vergriffen
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