Vorschau/Impressum 7/23
Durchaus fantastisch
Ihre ersten Erfolge feierte sie – in Meiningen. Direkt nach dem Studium erhielt Elīna Garanča ein Festengagement am südthüringischen Staatstheater und startete von dort eine beispiellose Karriere, die sie weltweit an sämtliche große Opernhäuser geführt hat. Das Repertoire der lettischen Mezzosopranistin weist dabei eine beeindruckende Vielfalt auf: Von Mozart bis Wagner, von Rossini bis Leoncavallo reicht die Bandbreite der Rollen.
Ein Interview
Sehr innig
Das Idyll beginnt etwa zwei Autostunden südwestlich von London. In diesem Jahr präsentiert das Grange Festival dort drei Premieren: Glucks «Orfeo ed Euridice» , Mozarts «Così fan tutte» und Tschaikows -kys «Pique Dame». Wir fahren hin
Äußerst bewegt
In diesem Jahr hat er den «Nobelpreis» für Musik erhalten – den Preis der Ernst-von-Siemens-Musiktiftung. Verdient hat ihn George Benjamin auf jeden Fall: als Komponist vor allem, aber auch als Dirigent. In Aix leitet er nun die Uraufführung seines neuen Werks «Picture a day like this». Wir sind dabei
Höchst lebhaft
Er war ein Pionier. Und als solcher der erste Countertenor, der bei der Last Night of the Proms auftrat; 2005 war das – und Andreas Scholl auf dem ...
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Opernwelt Juli 2023
Rubrik: Impressum, Seite 80
von
Mit der Eröffnung des venezianischen Teatro di San Cassiano im Jahr 1637 für ein zahlendes Publikum wurde aus der hochartifiziellen höfischen Oper eine öffentliche, kommerzialisierte Kunstform. Zu den ersten Komponisten, die diesen Weg einschlugen, gehörte neben Benedetto Ferrari, Francesco Manelli, Francesco Sacrati und dem greisen Monteverdi auch Francesco...
Selbstverständlich gibt es auch in dieser «Aida» eine Pyramide. Nur glüht nicht der güldene Sandstein. Es dominiert bühnenhohes Schwarzgrau. Ein Ascheberg, Ergebnis des Dauerrieselns durch die Löcher einer zerschossenen Decke. Ein monumentales Bild, das von Regisseur Damiano Michieletto bewusst nicht mit Action gefüllt wird. Hier herrscht Leere, Ausweglosigkeit,...
Als Frau auf die Welt zu kommen sei «die größte Strafe», sagt Amelia in Federico García Lorcas Schauspiel «Bernarda Albas Haus». Es ist die letzte unter den großen Frauentragödien des 1936 von den Faschisten ermordeten spanischen Dichters, die sämtlich von der Unterdrückung weiblicher Sexualität, von der verwehrten Erfüllung weiblicher Liebe in einer archaischen...
