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Weltenerfinder
Er zählt, neben Wolfgang Rihm, Helmut Lachenmann und dem Mitte März verstorbenen Aribert Reimann, zur Crème de la Crème der bundesdeutschen (Opern)Komponisten. Werke wie «Orest», «La grande magia», «Eurydice ...» und «Septembersonate» sind Meilensteine des zeitgenössischen Musiktheaters. Ende Oktober wird Manfred Trojahn 75 Jahre alt. Anlass genug für eine Bilanz

Multitalent
Ihr Lebensweg taugt im Grunde zum Roman.

Mit 15 eines der größten Talente des französischen Tennis, danach eine kurze Karriere als Posaunistin, schließlich die Entscheidung, Dirigentin zu werden. Heute gilt Marie Jacquot als eine der größten  Hoffnungen am Dirigentinnenhimmel. Höchste Zeit für ein Gespräch

Stimmwunder
Nicht viele haben es getan. Sie schon: Violeta Urmana hat sowohl die Titelrolle als auch die Amneris in Giuseppe Verdis «Aida» gesungen. Ohnehin bildet Verdi neben Strauss und Wagner einen der Schwerpunkte in ihrem Repertoire, zu dem seit einiger Zeit auch die Gräfin in «Pique Dame» gehört. Ein Interview

Klangforscher
Das Foto täuscht. Hannu Lintu erweist sich im Gespräch als äußerst angenehmer und humorvoller Zeitgenosse. Und ein guter Dirigent ist er ebenfalls. Das jedoch ...

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Opernwelt August 2024
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

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Kopfgeburten

Für Giuseppe Verdi war Musiktheater Gesangstheater – und ist «der Angelpunkt einer Oper die Stimme», wie Uwe Schweikert es in einem seiner brillanten Essays formuliert hat. Daher reicht Enrico Carusos Antwort auf die Frage, was es für eine erfolgreiche Aufführung des «Trovatore» brauche, über den Charakter eines Bonmots hinaus: «Lediglich die vier besten Sänger der...

Nur ein Ding für sich

Alexander Sergejewitsch Dargomyschski (1813–1869) war einer der wichtigsten russischen Komponisten, eine Art Brückenbauer zwischen den Komponisten des «Mächtigen Häuflein» und Michail Glinka. Als Teenager erhielt er dessen Segen, und dieser «kleine Mann, [...] der mit einer schrillen Sopranstimme sprach» (Glinka), wurde nicht nur zum Autor der schönsten und weithin...

Rückkehr ins Leben

Lazarus, come forth!» Kurz zuvor rauschte noch das Tamtam bedrohlich auf als düsteres Todessymbol, nun scheint der Boden zu erzittern: Tremolierende Kontrabässe und gestopfte Hörner lassen einen ungeheuren, gleichwohl noch fernen Wind brausen. Der Menge steht darob der Mund offen: Der Chor singt ohne Text und dreht die Spannungsschraube noch einmal weiter, wenn die...