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Choreografieren

Ihre Arbeiten stehen für Heterogenität, Offenheit und Intensität. Damit hat sich Marlene Monteiro Freitas erst als Tänzerin, dann als Choreografin international einen Namen gemacht. Am Musiktheater an der Wien inszeniert sie nun auch eine Oper: Bergs «Lulu». Wir schauen zu

Singen

Ihre Anfänge liegen im Dom zu Köln. Dort sang Anna Lucia Richter im Mädchenchor, bevor sie sich dem professionellen Gesang zuwandte.

2020 erfolgte ein mutiger Fachwechsel: vom Sopran zum Mezzo, von Zerlina zu Sesto und La Périchole. Ein Interview

Dirigieren

Ihre Talente sind kaum aufzuzählen. Bevor sie sich entschied, Dirigentin zu werden, war Marta Gardolińska unter anderem Leistungssportlerin, Pianistin, Musikphysiologin und Chorsängerin. Seit 2021 leitet sie das Orchester der Opéra national de Lorraine in Nancy und sorgt dort für einen künstlerischen Aufwind. Ein Porträt

Komponieren

Ihre Mutter war Malerin. Und ihre erste Liebe die Oboe. Doch bald schon entschied sich Sarah Nemtsov, Komponistin zu werden und vor allem die Grenzen zwischen Konzert und Oper auszuloten. Nach «Sacrifice» in Halle hat sie nun für das Saarländische Staatstheater die Oper «Ophelia» geschrieben. Wir hören zu

Im ...

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Opernwelt Juni 2023
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

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Die Oper als «Kraftwerk der Gefühle», als welche Alexander Kluge sie so treffend bezeichnet hat, war immer schon ein Kampfplatz der Geschlechter. In den aktuellen Debatten über Feminismus, Geschlechtergerechtigkeit und Gender stellen sich viele Fragen zu den Themen des Genres Oper noch einmal ganz neu. Die Literaturwissenschaftlerin, Romanistin und...

Dunkle Räume, helle Puppen

Hätte irgendeine Art von Schöpfer auf Bazon Brock gehört, der Tod wäre längst abgeschafft. Doch dann gäbe es auch Claudio Monteverdis «L’Orfeo» nicht. Die berühmte Favola in Musica von 1607, die vom Leuchten und vom Leid des großen Sängermenschen und Menschensängers Orfeo in derart schönen, schmerzvollen Tönen erzählt, dass man ihr Fehlen – gäbe es sie nicht – als...

Grauschwarzweißkariert

Ein Mann, kein Schuss, kein Tod. So geht (sehr frei nach einem Buch des famosen und fußballbegeisterten Feuilletonisten Helmut Böttiger) Oper, wenn die Regie es will, auch in Tschaikowskys «Eugen Onegin». Also steht David Lees Lenskij, der seine letzten Worte vorher mit berührender Innigkeit gesungen hatte, einfach wieder auf, nachdem ihn Eugen Onegin (ein...