Uraufführungen des Jahres

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Erst stellte sie in Düsseldorf eine Ballettmusik vor, kurz darauf folgte in Mannheim ihre Dostojewski-Oper «Böse Geister». Ein Pandämonium vokal-phonetischer Effekte. Ein
Schattenreich aus Flüstern, Raunen, Schreien. Düstere, chorisch geprägte Klangarchitekturen. Die «Uraufführung des Jahres» hat Adriana Hölszky geschrieben.

Aufsehen erregten darüber hinaus Mark Andres metaphysisches Mysterienspiel und Geräuschtheater «wunderzaichen» in Stuttgart, Peter Eötvös’ bittere Migranten-Burleske «Der goldene Drache» in Frankfurt sowie Hèctor Parras palimpsestartiges Orpheus-Opus «Das geopferte Leben» in München und Freiburg. Vier Versuche, vier Schlaglichter.

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Opernwelt Jahrbuch 2014
Rubrik: Uraufführungen des Jahres, Seite 40
von

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Von allem das Beste

Herr Bachler, stimmt es eigentlich, dass Sie in München mal als Kellner gearbeitet haben?
Ja, als Student einen ganzen Sommer lang. In einem Café am Odeonsplatz. Das muss so Anfang der Siebzigerjahre gewesen sein.

Und da konnten Sie zum ersten Mal beobachten, wie die Münchner ticken?
Vor allem habe ich damals zum Theater gefunden. Durch den «Sommernachtstraum» von...