Umfrage Opernwelt 2024
Silvia Adler
DARMSTADT
Opernwelt
1. Die Oper Frankfurt
2. Catherina Forster als Walküre in Athen; Alyona Rostovskaya in Wiesbaden. Ihr lyrischer Sopran besitzt eine phänomenale Ausdruckskraft
3. Victoria Stevens rückt bei Verdis «Otello» in Mainz das Thema Femizid in den Fokus: ein starker, erschütternder Opernabend
4.
Michael Nündel für seine außerordentliche Leistung auf dem Gebiet der Operette in Darmstadt: leichte Muse auf höchstem Niveau
5. —
6. Verdi: «Otello» (Bäumer/Stevens) in Mainz: packend, psychologisch durchdacht, politisch hochaktuell, eine wichtige neue feministische Perspektive
7. Mozart: «Ascanio in Alba» (Gatt/Brazier), Oper Frankfurt: In diesem Frühwerk zeigt sich der 15-Jährige bereits als Meister hochvirtuoser Vokalkomposition
8. Robert Schweer für Offenbachs «Les contes d’Hoffmann» in Darmstadt: Der Weg ins Reich der romantischen Phantasie führt durch die geöffnete Kühlschranktür
9. Henriette Hübschmann für Mozarts «Ascanio in Alba» in Frankfurt: Diese Kostüme sind nicht nur ein Hingucker, sondern erzählen eigene Geschichten
10. Juliana Zara für ihre Olympia in «Les contes d’Hoffmann» in Darmstadt
11. Das Frankfurter Opern- und Museumsorchester
12. Der ...
1. OPERNHAUS
2. SÄNGER/IN
3. REGISSEUR/IN
4. DIRIGENT/IN
5. URAUFFÜHRUNG
6. AUFFÜHRUNG
7. WIEDERENTDECKUNG
8. BÜHNENBILDNER/IN
9. KOSTÜMBILDNER/IN
10. NACHWUCHSKÜNSTLER/IN
11. ORCHESTER
12. CHOR
13. UNGEWÖHNLICHSTE OPERNERFAHRUNG
14. BUCH
15. CD/DVD
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Opernwelt Jahrbuch 2024
Rubrik: Bilanz des Jahres, Seite 60
von
Das letzte Wort hat Liù. Die kleine Sklavin mit dem großen Herzen. Die weiß, wie sich Liebe anfühlt, wie sie schmeckt, welchen Zauber, welchen Duft sie zu verströmen weiß. Und die den Unterschied kennt zwischen dem reinen Begehren und jenem höheren Gefühl, das sich nicht allein aus körperlichem Verlangen speist, sondern weit mehr aus der Idee von Philia und Agape –...
Der Antisemitismus ist weltweit wieder auf dem Vormarsch. Gut 80 Jahre nach Auschwitz ist dies eine vernichtende, erschütternde Nachricht, die aber im Grunde nur die geschichtliche Kontinuität eines seit Jahrtausenden virulenten «Phänomens» beglaubigt. Wo Juden waren, wurden sie gehasst, an zahllosen Ort des Globus. Und auch auf der Opernbühne dauerte es bis zur...
Es geht um Kolonialismus und um Raubbau, den Europäer in Afrika betrieben oder immer noch betreiben: Für das Musiktheater «Justice» taten sich der spanische Komponist Hèctor Parra und der kongolesische Librettist Fiston Mwanz Mujila zusammen. Hinzu kam für die Uraufführung am Grand Théâtre in Genf der politisch denkende Regisseur Milo Rau und mit dem Dirigenten...
