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05.09. – 23.05 Uhr
Kissinger Sommer 2025
Tschechische Philharmonie
Beim Kissinger Sommer standen im vergangenen Jahr ausschließlich Werke tschechischer und französischer Komponisten auf dem Programm. Maurice Ravels «La Valse» eröffnete den Abend, gefolgt von Saint-Saëns’ Erstem Cellokonzert und Dvořáks «Slawischen Tänzen».

06.09. – 17.45 Uhr
Concerto per Milano 2026 – Sumino spielt Gershwin
Auch 2026 fand das «Concerto per Milano» im Juni als großes Open-Air-Ereignis in der Innenstadt statt.

Scala-Chef Riccardo Chailly leitete das Orchestra Filarmonica della Scala, Solist war der Pianist Hayato Sumino. Sie präsentierten Gershwins «Concerto in F» und Symphonische Tänze aus Bernsteins «West Side Story».

11.09. – 17.45 Uhr
Bertrand Chamayou interpretiert Franz Liszt
Pianist Bertrand Chamayou trat bei den Osterfestspielen 2026 in Aixen-Provence mit dem Ensemble Les Siècles auf, einem Orchester, das auf Instrumenten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts spielt. Der Klang versetzte das Publikum in exakt jene Epoche, in der Franz Liszt mit seinen Klavierkonzerten Nr. 1 in Es-Dur und Nr. 2 in A-Dur Musikgeschichte schrieb.

19.09. – 23.20 Uhr
Der Komponist Antonio Salieri – Mythos vom ...

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Opernwelt September/Oktober 2026
Rubrik: Service, Seite 80
von

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Editorial Opernwelt 9/26

Ach, Kinder, was waren das doch für Zeiten, die viel besungenen «Goldenen Zwanziger», besonders im Großstadtdschungel von Berlin, wo es noch am einfachsten war, sich zwischen Rausch und Ruin, Inflation und Inspiration, Kapitalismus und Kunst, Wahn und Witz hindurchzuschlängeln. Den Soundtrack zu dieser ausgelassenen Stimmung, die das in der Metropole herrschende...

Doppeltes Vergnügen

Unter den Heroen der französischen Barockmusik ist Marc-Antoine Charpentier hierzulande nach wie vor der Unbekannteste. Selbst wenn er nicht durch Ausbildung wie innere Berufung zum Kirchenmeister bestimmt gewesen wäre, hätte es für ihn keine andere Möglichkeit gegeben, großformatige Werke zu verfassen – Jean-Baptiste Lully, der elf Jahre ältere Erfinder der...

Zarte Liebesträume

Man will dem romantischen Dichter Adelbert von Chamisso ja nicht zu nahe treten, doch was er mit seinem Gedichtzyklus «Frauenliebe und -leben» im Sinn führte, will sich beim besten Willen nicht in das moderne Konzept einer heteronorma -tiven Beziehung zwängen lassen. Schon die ersten Verse erzeugen ein veritables Stirnrunzeln: «Seit ich ihn gesehen / Glaub’ ich...