TV, Streams, Kino 6/26
arte
06.06. – 21.45 Uhr
Mozarts Requiem in der Sagrada Família
Das Symphonieorchester und der Chor des Gran Teatre del Liceu (Einstudierung: Pablo Assante) bringen Mozarts d-Moll-Requiem unter Leitung von Giovanni Antonini in Barcelonas berühmtem Wahrzeichen zur Aufführung.
06.06. – 22.
35 Uhr
Tenor – Die Geschichte von Pene Pati
Der Film erzählt die Geschichte des charismatischen Opernsängers Pene Pati, der den weiten Sprung aus bescheidenen Verhältnissen auf den Inseln Samoas im Südpazifik über South Auckland in Neuseeland bis auf die großen Bühnen der Welt geschafft hat.
07.06. – 17.40 Uhr
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Zum 300-jährigen Jubiläum der «Vier Jahreszeiten» führte das Ensemble Le Consort Vivaldis berühmtes Werk 2025 in dessen Geburtsstadt Venedig auf.
13.06.– 23.25 Uhr
Der Freigeist – Carl Maria von Weber
Die Dokumentation führt in die Welt eines Komponisten, der bis zu seinem frühen Tod im Alter von 39 Jahren unentwegt daran arbeitete, den Klang seiner Zeit zum Ausdruck zu bringen. Sopranistin Regula Mühlemann, Bariton Äneas Humm, Komponist Jörg Widmann, Filmkomponistin Rachel Portman und weitere Stimmen sprechen über einen Künstler, dessen Wirkung weit über den ...
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Opernwelt Juni 2026
Rubrik: Service, Seite 74
von
Im Hotel Babylon ist die Hölle los. Sämtliche Todsünden geben sich hier die Klinke in die Hand, und es ist kein Wunder, dass daraus ein nachgerade faustisches Drama erwächst. Zumindest im gleichnamigen Lied-Zyklus der britischen Avantgarde-Komponistin Zoë Martlew, den diese, mit Blick auf Schönbergs «Brettl-Lieder» und im Gedenken an dessen 150. Geburtstag, für die...
Vor Anker geht diese Musik nie. Sie streift und strömt, wälzt sich dahin und eilt, flüchtet von einer Harmonie zur nächsten, ergießt sich von einem Wohlklang in den anderen. Tiefe Unruhe, zermürbende Rastlosigkeit: Selten hat sich das so verführerisch angehört wie in Franz Schrekers «Das Spielwerk und die Prinzessin». «Ein Komponist taugt ohnehin kaum zum...
Animosität gegenüber Intellektuellen gehört unter Musikern zum guten Ton. «Musiker lesen wenig; und doch kenne ich keine Kunstart, in der Lektüre und Reflexion dringlicher vonnöten wäre», meinte schon Rousseau. Die seltene Ausnahme des denkenden Musikers verkörperte Peter Gülke, und doch zogen Interpreten wie Wissenschaftler respektvoll vor ihm den Hut. Weil der...
