TV, Streams, Kino 12/24
arte
01.01. – 00.35 Uhr
The Magic Flute - Das Vermächtnis der Zauberflöte
«Die Zauberflöte» in neuem Gewand: Florian Sigls Spielfilm zeigt Mozarts berühmtes Singspiel aus seinem Todesjahr als Fantasy-Abenteuer.
01.01. – 18.15 Uhr
Neujahrskonzert aus dem Teatro La Fenice in Venedig
Der britische Dirigent Daniel Harding leitet Chor und Orchester des Teatro La Fenice beim Neujahrskonzert 2025 nun zum fünften Mal.
Der Abend reicht von orchestralen Meisterwerken bis zu Höhepunkten der italienischen Oper, vorgetragen von der Sopranistin Mariangela Sicilia und dem Tenor Francesco Demuro. Traditionell endet der Abend mit dem legendären Gefangenenchor «Va, pensiero» aus «Nabucco» und dem Duett mit Chor «Libiamo ne' lieti calici» aus «La traviata».
02.01. – 23.10 Uhr
Bernstein & Gershwin: Zwei Amerikaner in Paris
Das Orchestre National de France lädt in großer symphonischer Besetzung zu einem festlichen Konzert nach Paris ein. Stéphane Denève dirigiert, am Klavier sitzt mit Lise de la Salle eine der bedeutendsten Pianistinnen ihrer Generation. Den Auftakt des Konzerts bildet die schwungvolle «Candide»-Ouvertüre von Leonard Bernstein, gefolgt von George Gershwins «Ein Amerikaner in Paris».
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Opernwelt Januar 2025
Rubrik: Service, Seite 60
von
Stimmlich haben sich hier zwei gefunden: Seunghee Kho als Violetta Valery und Sung Min Song als Alfredo Germont geben, obschon beide eigentlich keine idealen Vertreter des Bel Canto, musikalisch ein prächtiges Paar ab. Eine exzellente Abstimmung mit dem Orchester hilft ihnen überdies; die Interimsspielstätte «Oper am Luisenpark» verfügt über eine schöne Balance...
Selbst der liberalste Kosmopolit bezweifelt gelegentlich, dass die Kunstwerke sämtlicher Völker tatsächlich von Angehörigen sämtlicher Völker verstanden werden. Beziehungsweise angemessen interpretiert werden können. Schrieb Bruckner etwa für Burmesen? Liegen die Waiata-Gesänge der Maori auch den Gächinger Kantoristen gut in der Kehle? Und sollte man Sauerländern...
Erfindungsreich ist der Mensch, wo es darum geht, anderen Menschen Schmerz zuzufügen. Unüberschaubar ist das Arsenal der dazu ersonnenen Instrumente. Einige davon, oder zumindest deren kreative Ableitungen, platziert Romeo Castellucci im strengen White Cube-Rahmen seines Amsterdamer Pasticcios. Ein Balken, um nackt rittlings darauf Stromstöße zu empfangen, ein...
