TV-Klassiktipps November 2020
arte
02.11. – 05.00 Uhr
Miranda, frei nach Shakespeare & Purcell
Die britische Regisseurin Katie Mitchell hat sich mit ihren Opernkreationen binnen weniger Jahre in ganz Europa einen Namen gemacht. Nicht zuletzt auch dank ihrer Zusammenarbeit mit dem französischen Musiker Raphaël Pichon. Nach der Inszenierung von «Pelléas et Mélisande» brachte das Künstlerduo 2017 «Miranda» auf die Bühne der Pariser Opéra Comique: eine Art Barockoper nach Musik von Purcell, mit Charakteren aus Shakespeares letztem Stück «Der Sturm».
Zu den Interpreten gehören Kate Lindsey, Katherine Watson und Allan Clayton. Begleitet werden sie von Musikern und Sängern des Ensembles Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon.
08.11. – 17.40 Uhr
Die Staatskapelle on tour in Dresden
Werke von Telemann, J. S. und C. P. E. Bach, Beethoven, Schumann, Schostakowitsch, Kurtág und Mozart
Beethoven trifft die «Sixtinische Madonna»: Mit einer gemeinsamen Initiative haben die Sächsische Staatskapelle und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden aus der kulturellen Corona-Not eine Tugend gemacht: Mitglieder des Orchesters spielen in prunkvollen Sälen und vor großen Kunstwerken ihrer Heimatstadt.
08.11. – 23.55 Uhr
...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt November 2020
Rubrik: Service, Seite 58
von Andrea Kaiser
Arg viel wissen wir nicht über dieses Mädchen. Sie lernt Peer Gynt beim Tanz kennen und ist gleichermaßen abgestoßen wie angezogen von seinem ungeschlachten Wesen. Und – sie ist geduldig. Solveig wartet und erträgt es in stoischer Ruhe, dass dieser «Peer Leichtfuß» sie immer wieder verlässt. Am Ende wird er ja doch zurückkehren in ihren Schoß. Wer weiß, ob diese...
Bei Händel findet sich für alle etwas. Die emotionale Palette seiner Musik scheint unerschöpflich. Das Farbenspiel der klingenden Affekte ist so raffiniert, in so feinen Nuancen ausdifferenziert, dass nichts und niemand vorgeführt, auf die eine, vermeintlich wesenhafte Eigenschaft reduziert wird. Auch wenn ihm, zumal dem risikofreudigen Theaterunternehmer in...
Göttinnen und Götter weisen den Weg. Antike Skulpturen schauen versteckt aus den lauschigen Nischen und Hecken eines veritablen Lustgartens heraus. Die Giardini di Boboli gleichen einem Gesamtkunstwerk des italienischen Gartenbaus. Oberhalb des Palazzo Pitti strecken sie sich den Hügel empor – allein das ein spettacolo, ein Paradebeispiel für jene Kultur der Augen,...
