TV-Klassiktipps Dezember 2021
arte
05.12. – 17:40 Uhr
Concerto per Milano
Es ist eine Institution: Jeden Sommer wird das «Concerto per Milano» auf dem Platz vor der prächtigen Kulisse des Mailänder Doms aufgeführt – bei freiem Eintritt. Die Filarmonica della Scala di Milano unter Chefdirigent Riccardo Chailly spielt Tschaikowskys «Capriccio italien» op. 45 und die erste Suite aus dem Ballett «Romeo und Julia» von Prokofjew.
05.12. – 23:05 Uhr
Zum 100.
Todestag von Camille Saint-Saëns
Sein Œuvre umfasst über 600 Werke, und zu seinen Lebzeiten war Camille Saint-Saëns so berühmt, dass er es vorzog, unter falschem Namen zu reisen. «arte» zeigt zwei Dokumentationen über sein bekanntestes Werk, den «Karneval der Tiere», und ein Porträt – «Saint-Saëns, der Unergründliche». Ebenfalls im Programm: das Requiem in der Aufführung von 2018 in der Kathedrale von Verdun und viele weitere Beiträge in der Mediathek auf «arte Concert».
06.12. – 00:00 Uhr
Alles Liebe! Diana Damrau singt Liebeslieder von Richard Strauss
Musikfest Bremen, 2021
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, ML: Rhorer
07.12. – 20:15 Uhr
Verdi: Macbeth
Saisoneröffnung der Mailänder Scala
ML: Chailly, I: Livermore, K: Falaschi, S: Netrebko, Salsi, Abdrazakov, ...
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Opernwelt Dezember 2021
Rubrik: Service, Seite 66
von Andrea Kaiser
Der Neue sei da, verkündet das Opernhaus Zürich auf seinen Plakaten: der neue Generalmusikdirektor. Die Fanfaren haben ihre Berechtigung, Gianandrea Noseda hat einen fulminanten Start hingelegt – mit Giuseppe Verdis »Trovatore«, einem Stück aus seinem Kernrepertoire. Schön laut klingt es an diesem Abend, nämlich laut und schön. Verdi wird oft, und zwar vokal wie...
So etwas ist ja nicht nichts, heutzutage, wo Feines, Kleines besonders gefragt scheint. Ein farbenreich abschnurrendes Kammerspiel mit kleinem Orchester, fünf Solistinnen und Solisten auf der Bühne, die in 17 Rollen schlüpfen, Alter und Geschlechter fliegend wechseln, mit einem Wort also hochvirtuos sein müssen, dazu eine «fabelhafte» Handlung eines bestens...
Ein Sturm fegt durchs altehrwürdige Opernhaus von Hannover. Doch nicht einem Shakespeare’schen Naturereignis von Prosperos und Ariels Gnaden gleicht die Ouvertüre von Verdis «Otello». Es ist der (von Philipp Contag-Ladas auf die Rückwand projizierten Bildern noch zusätzlich aufgeladene) Lärm des Kriegs, der sich hier Bahn bricht. Gewitterblitze zucken,...
