TV-Klassiktipps Dezember 2017
alpha
02.12. – 00:35 Uhr
Dmitri Schostakowitsch – ein Mann mit vielen Gesichtern
Das Werk von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) ist ein Lehrstück darüber, wie man auch im stalinistischen System seine schöpferische Freiheit als Künstler erhalten konnte. Filmemacher Reiner E. Moritz, der den Komponisten persönlich gekannt hat, konnte für diese Dokumentation auf seltene Interviews mit Schostakowitsch, seinem Sohn Maxim und dem Weggefährten Rudolf Barshai zurückgreifen.
Sie vermitteln einen umfassenden Eindruck von einem Künstler, der ausschließlich in der damaligen Sowjetunion gelebt und gewirkt hat und dort abwechselnd gefeiert und verdammt wurde.
02.12. – 01:30 - 05.20 Uhr
03.12. – 00:00 - 04.20 Uhr
Gergiev dirigiert Schostakowitsch
1. -9. Symphonie,
Klavierkonzert Nr. 1, Viloinkonzert Nr. 1.
10.12. – 20:15 Uhr
Georg Solti dirigiert Bruckners Symphonie Nr. 3 d-Moll
24.12. – 11:00 Uhr
Enoch zu Guttenberg dirigiert Bach: Magnificat
25.12. – 20:15 Uhr
Jansons dirigiert Dvořák und Mussorgski
31.12. – 11:00 Uhr
Galakonzert der Berliner Philharmoniker 2016
arte
03.12. – 18.05 Uhr
Open Air-Konzert auf dem Mailänder Domplatz
Das Programm beginnt mit Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur, ...
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Opernwelt Dezember 2017
Rubrik: Service, Seite 58
von Andrea Kaiser
Bevor Wagner in Wahnfried einziehen und das Festspielhaus in Dienst nehmen konnte – er arbeitete damals an der Instrumentation der «Götterdämmerung» –, hatte er mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie hallen in den (mindestens) 321 Briefen nach, die der Komponist 1873 schrieb. Mit dem 25. der auf 35 Bände angelegten Ausgabe sämtlicher Briefe Wagners...
Bei Titeln wie «Lieder im Volkston» mag man sich an ein Wort – oder: eine Warnung – von Bertolt Brecht erinnern: «Das Volk ist nicht tümlich.» Sollte Brecht das Volk ... überschätzt haben? Unter dem Titel «Im Volkston» veröffentlichte der Berliner Verlag Anfang des vorigen Jahrhunderts drei Sammlungen von «komponierten Volksliedern» – eigentlich eine contradictio...
Violetta hebt ihr eigenes Grab aus. Sie, die hör- und spürbar am Leben hängt, im letzten Augenblick noch das Glück der Liebe erfährt. Falsch? Oder Korrektur einer schönfärberischen Vorstellung? Eben war noch der Karnevalstrupp wie ein Spuk hereingehuscht. Das vierte Bild von Verdis «La traviata» in Daniel Kramers Basler Neuinszenierung ist der düstere optische...
