Spielpläne Deutschland Juni 2017
ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
P = Premiere
UA = Uraufführung
WA = Wiederaufnahme
zu den internationalen Spielplänen
Deutschland
Aachen
Theater Aachen
Tel. 0241/478 42 44
theaterkasse@mail.aachen.de
www.theateraachen.de
– Il trittico: 2.,
– Ariadne auf Naxos: 4., 14., 18., 22., 25., 30.
– Anatevka: 5.
– Powder her Face: 11.
– Das Tagebuch der Anne Frank: 11, 20., 23., 27.
Altenburg
siehe Gera
Annaberg-Buchholz
Winterstein-Theater
Tel. 03733/140 71 31
service@winterstein-theater.de
www.winterstein-theater.de
Greifenstein-Festspiele
16. Juni – 3. September
Augsburg
Theater Augsburg
Tel. 0821/324 49 00
theater@augsburg.de
www.theater-augsburg.de
– Hartmann, Simplicius Simplicissimus: 2. (P), 4., 7., 9., 11., 15., 17., 23.
ML: Héja, I: Fioroni, B: Gault, S: Gaul, Kim, Festl, Kwon, Schulz, York
– O’Brien: The Rocky Horror Show: 30. (P); 1., 4., 5 - 9., 11. - 16., 18. - 23., 25., 26., 28., 29. 7.
ML: Allhoff, I: Brey, B + K: Hachmann/Limberg, S: Baumgart, Hoffmann, Kuntz, Primke, van der Velde, Köhler/Diamond, Dewulf, Kern, Arranz
Baden-Baden
Festspielhaus
Tel. 07221/301 31 01
www.festspielhaus.de
– Diana Damrau, Belcanto Drammatico (Villaume): 2., ...
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Opernwelt Juni 2017
Rubrik: Service, Seite 66
von Andrea Kaiser
Opern von Ottorino Respighi schafften es in Nordamerika selten auf den Spielplan. Die Metropolitan Opera etwa stellte ein einziges Werk vor: «La campana sommersa»– in der Saison 1928/29. Die letzte szenische Produktion in New York riskierte die Gotham Opera vor zwölf Jahren: «La bella dormenta nel bosco». Nun konnte man «La campana sommersa» dank der New York City...
Ja, es gibt Vorurteile gegen dieses Stück: nicht zu Unrecht. Ganz ausgereift erscheint die Geschichte nicht, wirkt zudem bei oberflächlichem Blick wie ein «Rosenkavalier»-Imitat, wie der fahle Nachhall des Geniestreichs. Ist es aber nicht, wenn man genau hinschaut. Und vor allem: hinhört. Dann wird schlaglichtartig die Vergänglichkeit der Epoche bewusst, und wie...
Dunkel soll es klingen, das Eisentor, das sich zu Beginn des vierten Aktes schließt. Verlauf und Zeitwerte dieses Sounds sind genau notiert, bis auf den letzten Akzent einer (sonst stummen) Quintole. Fortschreitend in Tontrauben zwischen dreifachem piano und forte. Dann mischt sich Gemurmel einer Menschenmenge in die rund um das Auditorium des Genter Opernhauses...
