Spielpläne 11/25
ML = Musikalische Leitung I = Inszenierung B = Bühnenbild K = Kostüme C = Chor S = Solisten P = Premiere UA = Uraufführung
Hier finden Sie alle Termine (Premieren sowie Repertoirevorstellungen) der Opernhäuser in Deutschland. Von allen anderen Häusern weltweit bilden wir die Daten zu den Premieren ab.
DEUTSCHLAND
Aachen Theater Aachen
www.theateraachen.de
- Loewe, My Fair Lady: 2., 8., 23.
- Mozart, Die Zauberflöte: 9., 30.
Altenburg/Gera Theater Altenburg Gera
https://theater-altenburg-gera.de
- Donizetti, Lucia di Lammermoor: 9., 23. (Gera)
- Benatzky, Meine Schwester und ich: 16. (P), 28. (Altenburg) ML: Wicklein, I: Brauer, B+K: Eisensee, S: Gromball, Wefer, Beck, Weber, Pietzonka, Hess, de Barros, Eberle,
- d’Albert, Die toten Augen: 21. (Gera)
Annaberg-Buchholz Eduard-von-Winterstein-Theater
www.winterstein-theater.de
- Mozart, Don Giovanni: 1., 16., 21., 30.
- Straus, Das Walzerparadies: 19.
Augsburg Theater Augsburg, martini-Park
www.theater-augsburg.de
- Bizet, Carmen: 2., 7., 15.
- Mack, Exportschlager: 8.
- Nicolai, Die lustigen Weiber von Windsor: 29. (P) ML: Héja, I: Poewe, B+K: Brexendorff, C: Ihnatsyeva-Cadek, S: Kaspeli, du Randt, Allen, Witholt, Yeo, Huttel, ...
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Opernwelt November 2025
Rubrik: Service, Seite 67
von
Goethes begrenztes Musikverständnis zu bemängeln, gehörte lange Zeit zum guten Ton seiner Kritiker. Beethovens Fünfte war ihm zu titanisch, Schuberts «Erlkönig» fand er «detestabel», das Urteil über die «Huit scè-nes de Faust» von Berlioz überließ er Zelter, der darin nur «Husten, Schnauben, Krächzen und Ausspeien» hörte. Andererseits spielte Goethe passabel...
Das Frontispiz der ein halbes Jahr nach ihrer Uraufführung 1906 erschienenen Partitur des korsischen Vendetta-Dramas «L’Ancêtre» zeigt die Titelfigur von Saint-Saëns’ vorletzter Oper mit Stiefeln, Lendenschurz, überdimensionaler Flinte und kühn zurückgeschobenem Kopftuch in karger Macchia-Landschaft. Sie ist die Ahnin eines durch die Logik der Blutrache schon fast...
Wie wäre es, all diesen Ballast der Rezeptionsgeschichte einfach mal auf einer Müllhalde des Regietheaters zu deponieren? Sich also zumal der braunen Vereinnahmung des Bayreuther Meisters zu entledigen und gewissermaßen eine «Stunde null» der szenischen Interpretation zu postulieren? Es müsste dann wohl ein Weg zurück beschritten werden: zum Mythos, zu...
