Personalien Opernwelt 1/26

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Jubilare

Nach ersten Erfahrungen in der Zarzuela-Truppe seines Vaters debütierte Plácido Domingo, der am 21. Januar seinen 85. Geburtstag feiert (über sein tatsächliches Geburtsjahr gibt es gleichwohl unterschiedliche Angaben), als 20-Jähriger in Mexico City als Alfredo.

Ein Jahr später, 1962, wurde er Mitglied der Oper in Tel Aviv, dort blieb er drei Spielzeiten, worauf sich eine Karriere sondergleichen anschloss: Debüts in Hamburg, Wien und Berlin innerhalb von 12 Monaten, wenig später die großen Opernhäuser Amerikas und die Mailänder Scala. Innerhalb kürzester Zeit begann sein Stern zu leuchten – und behielt über Jahrzehnte hinweg einen festen Platz am Tenorhimmel. Im Laufe seiner Karriere hat Plácido Domingo weltweit bald 150 verschiedene Partien gesungen, die großen Tenorrollen des Belcanto und Verismo ebenso wie Wagner. Bis zum Tristan führte sein Weg, den er allerdings nur im Aufnahmestudio sang. Domingo war als Dirigent tätig (nicht immer zur Begeisterung des Publikums), arbeitete als Operndirektor (2003 bis 2019 in Los Angeles, 2003 bis 2011 in Washington) und engagierte sich mit dem von ihm gegründeten «Operalia»-Wettbewerb in der Nachwuchsförderung. 2019 wurden Vorwürfe ...

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Opernwelt Januar 2026
Rubrik: Service, Seite 68
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