Personalien | Meldungen Februar 2019

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JUBILARE

Dietrich W. Hilsdorf studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Danach folgten Regieassistenzen, u. a. bei Hans Neuenfels. Seit 1978 erarbeitete der gebürtige Darmstädter zahlreiche Inszenierungen in den Bereichen Theater, Oper und Musical. Anfang der 1980er-Jahre wandte sich Hilsdorf verstärkt dem Musiktheater zu und profilierte sich mit einem Gelsenkirchener Mozart-Zyklus, Verdi-Opern am Aalto-Theater in Essen und einer Reihe von Händel-Inszenierungen in Bonn.

Große Erfolge konnte er auch mit zeitgenössischen Opern wie Sándor Balassas «Draußen vor der Tür», Hans Gefors’ «Der Park», György Ligetis «Le Grand Macabre» oder der deutschen Erstaufführung von Peter Eötvös’ «Love and other Demons» feiern. Mit Frank Wildhorns «Jekyll & Hyde» in Bremen wurde er 1999 Musical-Regisseur des Jahres. Für Prokofjews «Die Liebe zu den drei Orangen» an der Oper Chemnitz erhielt Hilsdorf 2007 den deutschen Theaterpreis «Der Faust» in der Kategorie «Beste Regie Musiktheater». An der Deutschen Oper am Rhein präsentierte er nach Puccinis «Tosca» und «Il trittico» 2014/15 mit «Ariadne auf Naxos» seine 150. Regiearbeit und zugleich seine erste ...

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Opernwelt Februar 2019
Rubrik: Service, Seite 54
von Andrea Kaiser

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