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JUBILARE

Hannelore Bode studierte bei Ria Schmitz-Gohr in ihrer Heimatstadt Berlin und setzte die Ausbildung am Salzburger Mozarteum sowie bei Fred Husler in Hamburg und Lugano fort. 1964 debütierte sie am Stadttheater Bonn als Antonia in «Les Contes d’Hoffmann». Zu den weiteren Stationen gehörten Basel, Düsseldorf, Bremen und Hannover. 1970 trat die Sopranistin zusammen mit ihrem Mann, dem Bass Heinz Feldhoff, ins Ensemble des Nationaltheaters Mannheim ein und profilierte sich als bedeutende Wagner-Interpretin.

Zwölf Jahre lang war sie bei den Bayreuther Festspielen ein begehrter Gast. Nach Auftritten als Blumenmädchen in «Parsifal», Waldvogel in «Siegfried» und Woglinde im «Ring» gelang ihr 1971 als Elsa in «Lohengrin» der Durchbruch; in den folgenden Jahren wurde sie als Freia in «Rheingold», Eva in den «Meistersingern», Gerhilde und Sieglinde in der «Walküre», Dritte Norn und Gutrune in der «Götterdämmerung» gefeiert. Gastspiele führten sie u. a. nach Wien, Köln, Stuttgart, Berlin, Hamburg, München, Buenos Aires, London, San Francisco und Washington. Ihr Repertoire spiegelt die künstlerische Vielseitigkeit der Kammersängerin. Mozarts «Don Giovanni» zählte sie zu ihren ...

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Opernwelt August 2021
Rubrik: Service, Seite 50
von Andrea Kaiser

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