Mehr Premieren, mehr Proben, mehr Stücke

Dominique Meyer, der neue Direktor der Wiener Staatsoper, gibt Auskunft über seine Pläne

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Herr Meyer, in einem Interview sagten Sie, das Budget der Staatsoper sei «nicht in Ordnung» – die Wiener Staatsoper erhalte zur Zeit nicht einmal die Hälfte der Subvention der Pariser Oper. Glauben Sie, das ändern zu können?
Was ich gemeint habe, ist, dass die Staatsoper seit Jahren keine Erhöhung bekommen hat. Auch wenn die Inflation in den letzten 20 Jahren nicht mehr so hoch war, sind die Gehälter regelmäßig gestiegen wie die Gehälter der Bundesangestellten. Diese Erhöhungen hat man jahrelang mit Einsparungen und Notlösungen finanziert.

Auf Dauer ist dies aber nicht möglich. Das weiß die Regierung. Deshalb hat sie vor ein paar Monaten eine Evaluierung der Bundestheaterbudgets in die Wege geleitet. Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit dem Bund die notwendigen Lösungen finden werden. Übrigens ist das Budget für die Spielzeit 2010/11 «in Ordnung».

Was erwarten Sie von der Kultursubvention in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten? Was befürchten Sie?
Die Krise ist überall spürbar und stellt auch unsere Kulturwelt infrage. Natürlich müssen wir in dieser Angelegenheit sehr vorsichtig sein, aber ich weiß, dass die Kultur, und speziell die Oper, in Wien immer noch eine ...

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Opernwelt Jahrbuch 2010
Rubrik: Wiener Welt, Seite 55
von Gerhard Persché

Vergriffen
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