Infos

Opernwelt - Logo

Jubilare

Geboren wurde Sena Jurinac am 26. Oktober 1921 im bosnischen Travnik. Sie studierte am Konservatorium von Zagreb bei Mila Kostrencic Gesang und debütierte 1942 am Nationaltheater von Zagreb in Puccinis «La Bohème» als Mimì, bevor sie kurz darauf von Karl Böhm an die Wiener Staatsoper engagiert wurde, wo sie 1951 zur Kammersängerin ernannt wurde und deren Mitglied sie bis 1982 war.

Sena Jurinac trat an fast allen bedeutenden Opernhäusern Europas und Amerikas auf und gastierte unter anderem regelmäßig bei so renommierten Festspielen wie Glyndebourne, Maggio Musicale Fiorentino und Salzburg. Besonderen Ruhm erlangte sie durch ihre Hosenrollen in Werken von Mozart und Strauss, vor allem als Octavian im «Rosenkavalier», etwa bei der Eröffnung des neuen Festspielhauses in Salzburg unter Herbert von Karajan neben Elisabeth Schwarzkopf und Anneliese Rothenberger. In dieser Paraderolle ist sie auch in Paul Czinners Film von 1960 zu bewundern. Nach ihrem Abschied von der Bühne 1982, den sie ebenfalls im «Rosenkavalier», diesmal jedoch als Marschallin, nahm, war sie als Gesangspädagogin und Jurorin tätig. Ein ausführliches Interview mit der Sopranistin ist in OW 4/2010 nachzulesen. ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt November 2011
Rubrik: Service, Seite 66
von Marc Staudacher

Weitere Beiträge
Der 11. September

Er wurde ein echter amerikanischer Held: Rick Rescorla, die Hauptfigur der neuen Oper von Christopher Theofanidis und der Librettistin Donna DiNovelli. Geboren und aufgewachsen im englischen Cornwall kämpfte er zunächst als Söldner in Rhodesien, bevor er sich bei der US-Armee als Freiwilliger meldete und im Vietnamkrieg durch Tapferkeit auszeichnete. Seine größte...

Wieder vereint

Seit seiner Uraufführung an der New Yorker Metropolitan Opera im Dezember 1918 hat Puccinis Triptychon gemischte Reaktionen hervorgerufen. Nach der erfolgreichen Premiere wurden die Drillinge getrennt: «Gianni Schicchi», ursprünglich der heitere dritte Akt des Ganzen und als solcher gleichsam eine bombensichere Nummer, gedieh auch allein prächtig, während «Il...

Besuche bei der alten Dame

In Deutschland kennt man Raffaello de Banfield, wenn überhaupt, nur aus Künstlerbiografien als Freund bedeutender Künstler, darunter Herbert von Karajan und Maria Callas. Er war daneben aber ein fruchtbarer und in vielen Genres wirkender Komponist, auch ein erfolgreicher Musikmanager, der von 1972 bis 1996 das Teatro Giuseppe Verdi in Triest leitete. Von 1978 bis...