Erstaufführung

Die Pinchgut Opera holt Johann Adolf Hasses «Artaserse» nach Australien

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Der Urknall geht auf das Jahr 2000 zurück. Damals entstand im Coffeeshop des Wharf Theatre in Sydney die Idee, eine auf Werke des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisierte Opernkompanie ins Leben zu rufen. Die Akteure: der musikbegeisterte Unternehmer Ken Nielsen und ein paar engagierte junge Musiker – darunter die heutige Geschäftsführerin der Pinchgut Opera, Alison Johnson, sowie der Cembalist, Musikologe und aktuelle Künstlerische Leiter, Erin Helyard. Ihr Credo lautete «prima la musica».

Den Namen Pinchgut entlehnten die Gründer der volkstümlich-liebevollen Bezeichnung für Fort Denison, einer auf einer kleinen Insel in Sydney Harbour gelegenen ehemaligen Befestigungsanlage, die auch ein Gefängnis beherbergte.

Die erste Spielzeit bestritt die Kompanie 2002 mit einer Produktion von Händels «Semele» in der damals noch recht neuen City Recital Hall am Angel Place, wo Pinchgut noch heute residiert – keine ganz unkomplizierte Geburt, da die gesamte Beleuchtung eigens installiert werden musste und sich die Sets zwischen den einzelnen Vorstellungen nicht abbauen ließen. Doch Pinchgut entwickelte sich prächtig und gestaltete fortan allsommerlich (sprich: im Dezember, während der ...

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Opernwelt Januar 2019
Rubrik: Magazin, Seite 67
von John Carmody

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