Eine Frage der Reihenfolge
Warum ist es für Firmen interessant, Kultur zu fördern?
Zunächst muss man Kultursponsoring kurz definieren: Der Begriff wird ja oft sehr weit gefasst, wenn man dazu zum Beispiel auch Spenden oder mäzenatische Mittel zählt. Kultursponsoring ist im Gegensatz zur Spende eine Zusammenarbeit von Unternehmen und Kulturinstitutionen, in der das Unternehmen für seine finanziellen oder materiellen Leistungen an die künstlerische Einrichtung eine vorher vereinbarte Gegenleistung erhält. Ich glaube allerdings, dass diese Unterscheidung immer unwichtiger wird.
Es kommt nur darauf an, wie die Förderung vom Unternehmen kommuniziert wird: Kultursponsoring wird meist in einen größeren Kontext gehoben. Das bedeutet, Sponsoring, Spenden und andere Aktivitäten werden als Corporate Citizenship in einer einheitlichen Strategie zusammengefasst. Diese Tradition des gesellschaftlichen Engagements ist in Deutschland eine lange, wenn sie auch zunächst nicht unter diesen Begriffen bekannt war. Beste Beispiele sind deutsche Großunternehmen, die an ihren Unternehmensstandorten und für ihre Mitarbeiter schon sehr lange Kultur fördern und unterstützen, wie zum Beispiel in Leverkusen Bayer oder in Ludwigshafen ...
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Atridentragödien sind keine Sache ferner Vergangenheit. Der Tenor Deon van der Walt wurde bei einem seit längerem schwelenden Streit um die Führung seines Weingutes in Südafrika von seinem Vater erschossen, der sich danach selbst das Leben nahm. Die achtundsiebzigjährige Mutter des Sängers fand die beiden Leichen.
Van der Walt wurde siebenundvierzig Jahre alt....
Am Ende lacht Charlotte. Werthers Selbstmord bedeutet für die junge Frau ein Erwachen aus einem amourösen Alptraum. Regisseurin Kornelia Repschläger rückt mit ihrer durchdachten Inszenierung am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin Charlottes ambivalente Gefühlslage in den Mittelpunkt.
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