Durchblick
Handwerk ist das eine. Aber ein wirklich gutes Theaterfoto zeichnet etwas anderes aus. «Es muss den Atem, die Seele einer Produktion einfangen», sagt Monika Rittershaus. «Und zwar so, dass noch ein Geheimnis bleibt.» Das gelinge nicht immer, auch bei den eigenen Bildern nicht. «Es klingt vielleicht etwas hochgegriffen, aber das Tollste ist, wenn ich es schaffe, das zu zeigen, was für mich gemeint ist – ein Bild, das nicht einfach dokumentiert, sondern etwas öffnet für den Betrachter.
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Monika Rittershaus ist freischaffende Opern- und Theaterfotografin, sie lebt in Berlin und gehört zu den erfolgreichsten, gefragtesten Vertreterinnen der Zunft. Auf die Frage nach einem Lieblingsmotiv aus dem eigenen Portfolio fällt ihr eines aus dem jüngsten Schaffen ein: eine Szene aus Verdis «Macbeth» am Zürcher Opernhaus Anfang April 2016, inszeniert von Barrie Kosky, ausgestattet von Klaus Grünberg (Bühne/Licht) und Klaus Bruns (Kostüme). «Eine der besten Produktionen überhaupt für mich», schwärmt Rittershaus. «Fast alles ist auf die beiden Hauptdarsteller konzentriert, auf Licht und Dunkelheit. Es gibt da eine abgründige Kraft, die aus der inneren Schwäche dieser Menschen ...
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ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
P = Premiere
AP = A-Premiere
BP = B-Premiere
UA = Uraufführung
WA = Wiederaufnahme
Deutschland
Aachen
Tel. 0241/478 42 44+0180/500 34 64
Fax 0241/478 42 01
www.theateraachen.de
– Il trittico: 1., 5., 8.
– Orphée et Eurydice (semikonzertant): 2., 4.
– Macbeth: 10., 15.
–...
Lugo di Romagna – 32 000 Einwohner, zwischen Bologna und Ravenna gelegen – besitzt seit 1761 ein Juwel der italienischen Opernkultur: das kleine Teatro Rossini (450 Plätze). Eine gefühlte Ewigkeit lang ruhte der Betrieb, erst vor drei Jahrzehnten wurde es nach einer denkmalgerechten Sanierung wiedereröffnet: als Sitz des Lugo Opera Festivals. Gezeigt wurden...
Was für ein Herrscher! Nicht nur faul, feist und fett ist er, sondern auch noch dumm, primitiv und überheblich. Aufs Regieren hat er definitiv keine Lust. Den lieben langen Tag vergammelt er unrasiert, unfrisiert im gestreiften Schlafanzug unter dem Plumeau seines Donald-Trump-protzigen Bettes, seine beiden Söhne jagt er allein aus Bequemlichkeit in die Schlacht....
