Bregenzer Festspiele
Es war die letzte Spielzeit des lange amtierenden Präsidenten Günter Rhomberg bei den Bregenzer Festspielen. Außerdem steht der nächste künstlerische Chef Roland Geyer (bislang Theater an der Wien) bereits in den Startlöchern. Trotzdem hat David Pountney noch das Sagen am Bodensee. Und er hat bei der englischen Komponistin Judith Weir eine Uraufführung bestellt. Das Spektakel auf der Seebühne galt diesmal Giordanos «André Chénier».
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Opernwelt September/Oktober 2011
Rubrik: Im Fokus, Seite 20
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So viel Moderne war lange nicht mehr in Salzburg. Markus Hinterhäuser, dem Musikerintendanten für einen Sommer, wurde im Vorfeld übel mitgespielt. Der Erfolg des Sommers 2011 ist sein persönlicher Triumph. Dazu gehört eine Rückbesinnung auf Nonos «Prometeo» und das postdramatische Musiktheater; Janáceks «Die Sache Makropulos», von Christoph Marthaler mit einer...
In Bonn stehen Oper und Schauspiel unter scharfem Sparbeschuss des SPD-Oberbürgermeisters. Mit seiner Weigerung einer Vertragsverlängerung wirkt Generalintendant Klaus Weise jedenfalls nicht wie ein Schlafwandler, sondern wie ein klar denkender Prinzipal, der sein Haus lieber nach guter Arbeit mit erhobenem Haupt verlässt, statt später die Scherben zusammenkehren...
Nicht einmal Verehrer wussten davon, als Julia Varady sich von der Bühne zurückzog – mit einer völlig intakten Stimme. Ende 2003 war das. Im Jahr zuvor hatte sie «Edgar» aufgenommen und konnte als Fidelia klingen wie das junge Mädchen, das sich Puccini vorgestellt hat (siehe OW 9-10/2003). Vierzig Jahre öffentlichen Singens lagen da hinter ihr. Man hört es nicht....
