«Wir wollen die Nummer eins werden»

Uwe-Eric Laufenberg, der neue Intendant, und Generalmusikdirektor Markus Stenz suchen Anschluss an die Glanzzeiten der Kölner Oper anknüpfen - und das möglist schon in der kommenden Saison

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Musiker, vor allem Kammermusiker, behaupten gern, sie wüssten bereits nach wenigen Takten der ersten gemeinsamen Probe, ob die Chemie zwischen ihnen stimmt. Wie ist das zwischen
einem Intendanten und einem Dirigenten?
Markus Stenz: Es ist vielleicht etwas kurios, aber Katharina Thalbach, die wir beide gut kennen und schätzen, hat von Anfang an geradezu rührend dafür gesorgt, dass wir einen richtigen Ton zueinander finden – was, im Nachhinein betrachtet, wohl gar nicht nötig gewesen wäre.


Uwe-Eric Laufenberg: Kathi hat mir immer wieder begeistert von ihren Kölner Arbeiten – der «Salome» und «Jenufa» – und der Zusammenarbeit mit Markus Stenz erzählt, wie fan­tastisch es sei, wenn man ein Stück gemeinsam mit einem Dirigenten entwickeln und gestalten könne.


Herr Laufenberg, Sie sind in Köln geboren und aufgewachsen, und Sie, Herr Stenz, sind Wahl-Kölner, der die Stadt schon zu Studienzeiten für sich entdeckt hat. Haben sich Ihre Wege schon früher gekreuzt?
Stenz: Nein, wir haben uns tatsächlich erst im Zuge der neuen Intendanz kennengelernt.
Laufenberg: Natürlich habe ich Markus schon vorher als Dirigent wahrgenommen, aber nur als Zuschauer im Saal. Kennengelernt haben wir uns beim ersten ...

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Opernwelt Jahrbuch 2009
Rubrik: Wach am Rhein, Seite 98
von Christoph Vratz

Vergriffen
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