Was kommt... September/Oktober 2020
Marina Abramović
Seit zehn Jahren beschäftigt sie sich mit Leben und Wirken der ultimativen Primadonna assoluta. Nun realisiert die serbische Performance-Künstlerin in München ihr Opernprojekt «7 Deaths of Maria Callas». Mit Arien, die Callas unsterblich machten, sowie der Musik eines Landsmanns: des Komponisten Marko Nikodijević. Wir sind dabei
Rebecca Ringst
Sie zählt seit Langem zu den avanciertesten Bühnen- und Kostümbildnerinnen in der Opernszene.
Zum Auftakt unserer neuen Serie «My Favorite Space» über Raum- und Lichtgestaltung werfen wir einen Blick auf eine ihrer bevorzugten Arbeiten
Lotte de Beer
Einen Namen machte sie sich mit der Gründung der Kompagnie «Operafront», deren Idee es war, Grenzen zu überwinden zwischen der Kunst und dem Publikum. Inzwischen inszeniert die niederländische Regisseurin an den großen Bühnen und zeigt dabei eine unverkennbar feministische Handschrift. Zeit für ein Gespräch
Jahrbuch 2020
Was ist die Uraufführung des Jahres? Welches Opernhaus hat in der vergangenen Saison entscheidende Akzente gesetzt, welche Sängerin, welcher Sänger hat außergewöhnlich überzeugt? Welches Bild bleibt besonders haften? Antworten gibt das Jahrbuch «Oper 2020» – mit ...
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Opernwelt September/Oktober 2020
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.
Zu Beginn zeichnen die Streicher ein unschuldiges Bibelidyll. Alessandro Stradella legt in der einleitenden Sinfonia seiner frühbarocken Vertonung des «Salome»-Stoffes gleichsam eine falsche Fährte. Schließlich steht bei ihm zunächst ja nicht – wie gut zwei Jahrhunderte später bei Richard Strauss – die im Markus-Evangelium namenlose Tochter der Herodias und deren...
Als im Jahr 1722 der afghanische Stammesfürst Mir Mahmud Hotaki die persische Hauptstadt Isfahan eroberte und den Schah stürzte, da war das Thema auch in Hamburger Zeitungen. Die Ereignisse faszinierten offensichtlich so sehr, dass nahezu in Echtzeit ein Roman erschien, aus dem schon sechs Jahre später Georg Philipp Telemann eine Oper für das Haus am Gänsemarkt...
Eine Woche Vorlauf brauche er. Doch dann habe er «17 Varianten von zur Verfügung stehenden Produktionen». Sprach der Chef Anfang April, als das Gärtnerplatztheater noch im Zwangsschlaf darniederlag. Ganz so viel sind es nicht geworden, aber 70 Termine vor anfangs 50, dann 100, schließlich 200 Zuhörern, damit kann Josef E. Köpplinger sich und seinem Team auf die...
